„Wir haben das Spiel im Angriff verloren“, war Sascha Zaletel, der Trainer der ISV-Oberliga-Handballerinnen, unzufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft beim HSV Minden.

Die Ibbenbürenerinnen unterlagen beim Drittliga-Absteiger, der zuletzt von den Ergebnissen her ein wenig schwächelte, mit 21:24 (11:12).

„Wir haben uns den Schneid abkaufen lassen“, sah Zaletel seine Spielerinnen nicht konsequent genug gegen die offensive Deckung der Mindenerinnen. „Einige haben einfach zu früh zurückgezogen.“

Zaletel sah allerdings nicht nur Schlechtes im Spiel seines Teams. „Wir haben nur 24 Gegentreffer kassiert, das ist aller Ehren Wert.“

Mit der Verteidigungsleistung seines Teams war der ISV-Coach zufrieden. Aber: „Das Gesamtbild ist am Ende schlecht“, so sein Fazit.

Der erste Durchgang des Spiels war sehr umkämpft, keine der bedien Mannschaften konnte sich in den ersten 30 Minuten mit mehr als einem Tor absetzen.

60 Sekunden vor der Halbzeit lag die ISV mit 11:10 in Führung. „Danach sind wir durch zwei blöde Fehler in Rückstand geraten.“ Minden-Nord ging mit einer 12:11-Führung in die Pause. „Das war ein Knackpunkt“, sagt Zaletel.

Ammeloe/Ellewick 2 – wD1 ISV 10:26

Eine klare Sache war die Begegnung der weiblichen D1 am frühen Sonntagmorgen in Vreden, wo die ISV auf die 2. Mannschaft von Ammeloe/Ellewick traf.

In der ersten Halbzeit spielten die Gastgeber ein sehr langes Angriffsspiel und unsere Mädels kamen nur selten an den Ball.  

Die wenigen Angriffe der ISV wurden dagegen schnell und erfolgreich ausgespielt, so dass es beim Stand von 6:11 in die Kabine ging. 

Nach dem Seitenwechsel gelang es unseren Mädels immer besser, dass Angriffsspiel zu unterbrechen und es wurden schöne Tore durch Tempogegenstöße erzielt. Den Schlusspunkt zum 10:26 erzielte Florine Langemeyer durch 3 Tore in Folge. 

Für die ISV spielten: Edda Wehmeier (Tor), Amelie Ahmann, Branka Bojovic (2),  Jule Etgeton (1) , Larissa Kihl (7), Ida Landau (9),  Florine Langemeyer (3), Lea Pinke (4) und Nejla Salibasic

Die Landesliga-Handballer der ISV haben vor der wichtigen Begegnung am Samstag bei der SG Sendenhorst einige Dinge geändert: Der bisherige Coach Tom Langhoff bleibt zwar im Trainerteam, wird aber vordergründig wieder auf dem Platz stehen.

Neu im Trainerteam mit Langhoff und Axel Schulte ist jetzt der sportliche Leiter Daniel Wiedelmann.

Mit dem dritten Torhüter Ole Fix und Philipe Jäger haben zudem zwei Spieler den Verein verlassen.

In der Rückrunde soll die Mannschaft zusätzlich punktuell von Tobias List verstärkt werden, gegen Sendenhorst wird List allerdings nicht spielen.

„Tom Langhoff hat einen neuen Job, ist beruflich sehr stark eingespannt“, sagt die ISV-Handball-Abteilungsleiterin Carola Reupert. Deswegen trete Langhoff als Trainer kürzer, bleibe aber im Trainerteam und solle wieder mehr als Spieler in Erscheinung treten. „Wir wollen Tom auch ein wenig entlasten“, sagt Daniel Wiedelmann.

Wir wünschen allen Freunden und Handballbegeisterten ein frohes und vor allem gesundes neues Jahr.

Nach einer gut zweiwöchigen Pause sind auch wir wieder im Trainingsbetrieb angekommen.

Da uns schwere Aufgaben bevorstehen, starten wir direkt in den Vollgasmodus.

Nach zwei intensiven Einheiten am Dienstag und Mittwoch muss unser Freitagstraining mangels Halle leider entfallen.

Dafür testen wir am Samstagmittag in Schüttorf gegen die HVN-Auswahl der Jahrgänge 2001/2002.

Für die Mädels ist es der letzte Test vor dem Länderpokal ab 11. Januar, für uns eine Standortbestimmung vor dem ganz schwierigen Auswärtsspiel in Minden am 14. Januar um 15:00 Uhr.

Vor der Saison gab es einen Umbruch, nach wie vor werden bei den Oberliga-Handballerinnen der ISV sehr junge Spielerinnen ausgebildet.

Doch Trainer Sascha Zaletel erinnert im Interview auch an die Routiniers, die sportlich und auch gruppendynamisch wichtig seien.

Sieben Siege aus zehn Spielen, Platz 4 zur Weihnachtspause – stellt Sie diese Bilanz zufrieden?
Sascha Zaletel: Das ist schon eine sehr ordentliche Zwischenbilanz, wenn auch mit einigen Höhen und Tiefen in der Anfangsphase der Saison.

Hätten Sie vor der Saison damit gerechnet, wieder im oberen Tabellendrittel mitzuspielen?
Zaletel: Wir haben noch nicht mal Halbzeit der Saison, somit ist das nur ein – wenn auch zugegebenermaßen erfreulicher – Zwischenstand. Es wird ein hartes Stück Arbeit, diesen Tabellenplatz im Kalenderjahr 2018 zu bestätigen. So deutlich wie vor dieser Spielzeit waren die personellen Veränderungen in Ihrer Mannschaft bisher selten.

Wie hat das Team diese verpackt?
Zaletel: Wir mussten in der Vorbereitung noch intensiver und noch konsequenter trainieren, um eine passende Struktur für den neuen Kader zu finden. Immer wieder wurden die Inhalte an die neuen Spielerinnen angepasst, immer wieder mussten strukturelle Veränderungen vorgenommen werden. Der Trainingsbetrieb beinhaltet noch immer zu viele taktische Elemente für meinen Geschmack, was aber noch alternativlos ist. Da wir menschlich sehr kompetente Spielerinnen dazugewinnen konnten, laufen die gruppendynamischen Prozesse erstaunlich schnell in eine positive Richtung, was dann eben die sportliche Entwicklung maßgeblich unterstützt.

Was hat sich dadurch an Ihrem Spiel verändert?
Zaletel: Wir haben im Gros nicht mehr den Kader, der sechzig Minuten das Tempo bestimmen und den Gegner überlaufen kann. An manchen Stellen nehmen wir jetzt bewusst das Tempo komplett raus und versuchen, über das Positionsspiel zum Erfolg zu kommen. In der Deckung sind wir noch flexibler und auch kompakter geworden.

Die Landesliga-Handballer der ISV haben auch ihr elftes Saisonspiel verloren.

Bei der TG Hörste verloren die Handballer am Freitagabend mit 22:32. „Das Ergebnis spiegelt allerdings nicht den Spielverlauf wider.

45 Minuten war es eines der besten Spiele von uns“, meint der Sportliche Leiter Daniel Wiedelmann, der mit Axel Schulte gemeinsam Trainer Tom Langhoff vertrat.

Nach einer 5:4-Führung (5.) lag die ISV zwar schnell mit vier Toren zurück (13.), schlechter spielten die Gäste dennoch nicht, so Wiedelmann: „Leichte Flüchtigkeitsfehler von uns führen zu Tempogegenstößen. Als wir dann mit einigen Treffern zurücklagen, hat jeder die Verunsicherung im Team gespürt, das Selbstvertrauen war weg.“

So erkläre sich auch der Sechs-Tore-Rückstand zur Pause (14:20).

Die mangelnde Chancenverwertung verhinderte einen Punktgewinn oder einen Sieg.

„Wir haben unheimlich viel liegengelassen: In den 15 Minuten nach der Halbzeit fahren wir 20 Angriffe, werfen aber nur sechs Tore. In der Zeit haben wir Hörste mit einer offensiveren Deckung erhebliche Probleme bereitet, konnten aber nicht in Führung gehen“, nahm die ISV den halbrechten und halblinken Rückraumspieler aus dem Spiel.

Zudem hielt Torwart Colin Dammermann in dieser Phase einige Bälle.

   
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