Es hatte noch gar nicht richtig angefangen, da war es schon wieder vorbei:

Genau eine Trainingseinheit dauerte das Engagement von Jörn Brüggemann als neuer Trainer der ISV-Handballer an.

Anschließend warf Brüggemann hin.

Seitdem war die Ibbenbürener SV nicht untätig, hat in Oliver Konnemann einen neuen Trainer gefunden und ihm auch eine Mannschaft auf die Beine gestellt.

Dass an der Mannschaft noch einmal so gearbeitet werden musste, das war auch der Hauptgrund für das frühe Brüggemann-Aus.

Bei der ersten Trainingseinheit der Vorbereitung seien elf Spieler anwesend gewesen, berichtet Brüggemann. „Danach haben mir drei von ihnen mitgeteilt, dass sie den Verein verlassen werden“, sagt Brüggemann.

Dass das doch noch passieren könne, habe sich Brüggemanns Vorstellungskraft im Vorhinein entzogen. Er hatte erwartet, dass verlässliche Absprachen getroffen worden waren. Da sich dies dann anders entwickelte, zog Brüggemann seine Konsequenz.

Die Gastgeber verloren am Donnerstagabend vor heimischen Publikum das Nachholspiel und damit die letzte Chance auf den Klassenerhalt.

„Jetzt wollen wir uns vernünftig aus der Liga verabschieden, sowohl das Trainerteam als auch die Spieler“, sagte der enttäuschte ISV-Coach Daniel Wiedelmann vor der Partie am Samstagabend gegen den Vierten TG Hörste. Die Partie beginnt um 19.15 Uhr ebenfalls in der Halle Ost.

Dass die ISV-Herren keine Chance mehr auf den Klassenerhalt haben, liegt laut Wiedelmann an den Fehlern im Angriff.

„Wir haben die Chance auf drei Tore Vorsprung, verlieren einige Male blöd den Ball und liegen plötzlich zurück“, beschreibt er die Anfangsphase.

Aus dem 5:3 wurde im Laufe der Halbzeit ein 8:9 (22.). Doch die Hausherren hatten auch immer wieder Phasen, in denen sie guten Handball spielten.

„Das Problem ist halt, dass das nicht kontinuierlich geklappt hat, das zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison.“ Eine 11:10-Führung nahm die ISV nicht mit in die Pause, die Seiten wurden beim Stand von 11:11 gewechselt.

Die Landesliga-Handballer der ISV verloren am Sonntag zu Hause in der Halle Ost gegen den Tabellenzweiten TuS Brockhagen mit 24:28.

Somit belegt das Team von Trainer Daniel Wiedelmann nach 19 Spieltagen weiterhin den letzten Platz.

Dennoch sieht Wiedelmann den Aufwärtstrend auch nach zuletzt drei Niederlagen nicht abbrechen: „Wir haben mit dem HCI, Telgte und Brockhagen drei starke Gegner gehabt, und gegen den TuS wäre auch mehr drin gewesen.“

Offensiv gelang der ISV zunächst wenig, nach 13 Minuten lag der Gastgeber mit 2:5 zurück.

„In der ersten Viertelstunde hat es im Angriff gehakt, danach waren wir mehr in der Bewegung“, so Daniel Wiedelmann.

Die Folge war nicht nur der Ausgleich, sondern eine 8:6-Führung (23.). Zur Pause lagen die Ibbenbürener mit 9:10 zurück.

Auch nach der Halbzeit stellte der Letzte den Zweiten vor Probleme.

Vier Spiele verbleiben dem ISV-Team um das Trainertrio Tom Langhoff, Axel Schulte und Daniel Wiedelmann, um acht Zähler auf die Spielvereinigung Steinhagen aufzuholen.

„Durch den Sieg von Steinhagen wird es für uns schwerer. Aber wir wollen gegen Münster 08 am Donnerstag nachlegen“, so Axel Schulte.

Gegen Kinderhaus spielte der Gastgeber von Beginn an mit einer Führung im Rücken. „Am Anfang waren beide Mannschaften etwas nervös, aber wir haben die Chancen gemacht und uns im Laufe der Halbzeit Tor um Tor abgesetzt“, sagt der ISV-Trainer zur zwischenzeitlichen Sechs-Tore-Führung.

Zur Halbzeit lag die ISV noch mit 13:9 vorne.

Damit sich niemand zu sicher fühlt, appellierte Schulte in der Pause, dass das Team weiter konzentriert arbeiten müsse, „denn so eine Partie kann jederzeit kippen“.

In der 40. Minute schrumpfte der Vorsprung auf zwei Tore, aber weil die ISV geschlossen als Team agierte, setzte sich das Heimteam wieder ab und gewann letztlich mit 23:19.

Die Handballer der Ibbenbürener SV bekommen zur kommenden Spielzeit einen neuen Trainer: Jörn Brüggemann wurde der Mannschaft am Donnerstagabend als Übungsleiter für die Saison 2018/2019 vorgestellt.

Brüggemanns Zusage gilt unabhängig von der Liga-Zugehörigkeit.

Derzeit trainiert Jörn Brüggemann keine Mannschaft, bis November 2016 war er für die Verbandsliga-Damen von Westfalia Kinderhaus verantwortlich.

Aus beruflichen Gründen musste er den Posten seinerzeit aufgeben. „Im neuen Job habe ich mich jetzt aber eingelebt“, zeigt Jörn Brüggemann nun Bereitschaft für ein neues Engagement.

Anfragen habe es zwischendurch immer mal gegeben. Die ISV in Person des Sportlichen Leiters Daniel Wiedelmann habe schon frühzeitig den Kontakt zu Jörn Brüggemann gesucht.

„Dass die ISV einen Trainer suchte, war klar. Zur nächsten Saison passt es nun“, sagt Jörn Brüggemann über die Gespräche, bei denen auch Markus Wedderhoff für die JSG Ibbenbüren dabei gewesen sei.

„Die Gespräche waren gut, unsere Vorstellungen passen überein“, so Brüggemann, der auch sagt: „Ich freue mich auf die Arbeit. Der erste Eindruck war sehr positiv.“

Dafür, dass Jörn Brüggemann dann noch einen Landesligisten übernehmen wird, spricht nicht ganz so viel. „Ich habe der Mannschaft aber schon gesagt, dass ich erwarte, dass sie bis zum letzten Spieltag kämpft.“

   
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