22:18 Niederlage in Everswinkel, aufgrund fünf verschlafener Minuten

Zufrieden mit dem Ergebnis können wir definitiv nicht sein, mit unserer eigenen Leistung über weite Strecken der Begegnung aber schon.

Nach mauem Start lagen wir schnell mit 4:1 zurück, fanden dann aber langsam in die Begegnung und lagen beim 7:8 erstmals in Front.

Nach einigen unglücklichen Spielsituationen wurden beim 12:11 die Seiten gewechselt.

Mit Wiederanpfiff ging es dann aber direkt in die entscheidende Phase des Spiels.

Nahezu zwei Minuten waren wir in Überzahl, kassierten dann aber fünf Tore in Serie und lagen mit 17:11 hinten.

Wir stabilisierten unsere Leistung zwar wieder und waren bis zum Spielende ebenbürtig, aber den innerhalb von fünf Minuten eingeheimsten Rückstand konnten wir nicht mehr entscheidend reduzieren.

Somit bleibt am Ende eine gute Deckungsarbeit, eine ordentliche Struktur, aber noch eine ganzen Menge Arbeit, um auch solche Spiele am Ende zu gewinnen.

In zwei Wochen gehts dann in Hahlen weiter, hoffentlich ergebnistechnisch wieder erfolgreicher.

Teil 1 des Wochenendes konnten wir am letzten Samstag erfolgreich im Münsteraner Stadtteil Kinderhaus absolvieren.

Gegen die Damen der TG Hörste, gespickt mit unzähligen A-Jugendbundesliga Spielerinnen, gewannen wir nach überzeugender Leistung überraschend deutlich mit 25:8.

Da Hörste die erste Begegnung gegen ein gemischtes Team der beiden Kinderhäuser Damenmannschaften bereits hoch gewann, erlitt die Spannungskurve in der letzten Begegnung einen drastischen Abfall.

Wir gewannen das dahinplätschernde Spiel gegen Kinderhaus letztlich mit 18:9 und zogen damit in die Endrunde des diesjährigen HVW-Pokals ein.

Unsere gedrückten Daumen gelten in der nächsten Woche unserer letztjährigen Mitspielerin Alexa, die sich in der Vorwoche im Ligabetrieb schwer am Knie verletzte. Alexa, Glück auf bei deiner OP!

Schauen wir zudem morgen in Everswinkel, was uns noch an Kraft für die spielerische und kämpferische Gegenwehr übrig geblieben ist.

Bei der SG Ruhrtal Witten siegte die ISV mit 33:22 (14:10) und weist damit auch nach drei Spieltag mit 6:0 Punkten eine makellose Bilanz auf, die derzeit die Tabellenführung bedeutet.

„Dass wir nach einer schwierigen Anfangsphase am Ende locker und souverän gewonnen haben, zeugt von viel Selbstbewusstsein und auch Qualität, die wir in diesem Spiel hatten“, war ISV-Trainer Sascha Zaletel nach der Partie äußerst zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft.

Zu Beginn allerdings war er das überhaupt nicht.

Denn entgegen der Absprache habe die ISV zu offensiv verteidigt und nach vorne „unendlich viele Fehlwürfe“ gehabt, so Zaletel. In Halbzeit eins zählte er derer 16.

Beim 7:7 nach knapp 20 Minuten nahm Zaletel eine Auszeit. „Da musste ich ein wenig lauter werden“, so der Coach.

Bis zur Pause brachte das eine 14:10-Führung.

Danach und in der zweiten Halbzeit sei die ISV in der Deckung deutlich besser gewesen, habe bis zur 50. Minute ordentlich verteidigt.

Aus einer guten Struktur habe die Mannschaft außerdem deutlich sicherer und souveräner abgeschlossen.

 

   
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