ISV-Trainer Sascha Zaletel war ausgesprochen zufrieden: „Das war so nicht zu erwarten“, freute sich der Coach der Ibbenbürener Oberliga-Handballerinnen über den klaren 38:26 (15:12)-Sieg seiner Mannschaft gegen die SG Menden Sauerland Wölfe 2.

Damit gelang den ISV-Damen die gewünschte Wiedergutmachung für die Hinspiel-Niederlage in Menden.

Zwar ist die ISV in der Tabelle als Vierter deutlich besser positioniert als der Elfte aus dem Sauerland, die Voraussetzungen waren für die Gastgeberinnen am Sonntag aber nicht optimal.

Zwar waren Lara Dinkhoff und Anne Klostermann mit in der Halle Ost, Sascha Zaletel schonte sie allerdings noch. Er hofft darauf, dass sie in der kommenden Woche wieder eingesetzt werden können.

Eine stabilere und kompaktere Deckung als zuletzt hatte der ISV-Trainer gefordert.

Und die Mannschaft setzte die Vorgaben des Coaches um. „Wenn man so homogen verteidigt, dann kann man auch individuell glänzen“, freute sich der Coach über die Abwehrarbeit.

Die Handballer der Ibbenbürener SV bekommen zur kommenden Spielzeit einen neuen Trainer: Jörn Brüggemann wurde der Mannschaft am Donnerstagabend als Übungsleiter für die Saison 2018/2019 vorgestellt.

Brüggemanns Zusage gilt unabhängig von der Liga-Zugehörigkeit.

Derzeit trainiert Jörn Brüggemann keine Mannschaft, bis November 2016 war er für die Verbandsliga-Damen von Westfalia Kinderhaus verantwortlich.

Aus beruflichen Gründen musste er den Posten seinerzeit aufgeben. „Im neuen Job habe ich mich jetzt aber eingelebt“, zeigt Jörn Brüggemann nun Bereitschaft für ein neues Engagement.

Anfragen habe es zwischendurch immer mal gegeben. Die ISV in Person des Sportlichen Leiters Daniel Wiedelmann habe schon frühzeitig den Kontakt zu Jörn Brüggemann gesucht.

„Dass die ISV einen Trainer suchte, war klar. Zur nächsten Saison passt es nun“, sagt Jörn Brüggemann über die Gespräche, bei denen auch Markus Wedderhoff für die JSG Ibbenbüren dabei gewesen sei.

„Die Gespräche waren gut, unsere Vorstellungen passen überein“, so Brüggemann, der auch sagt: „Ich freue mich auf die Arbeit. Der erste Eindruck war sehr positiv.“

Dafür, dass Jörn Brüggemann dann noch einen Landesligisten übernehmen wird, spricht nicht ganz so viel. „Ich habe der Mannschaft aber schon gesagt, dass ich erwarte, dass sie bis zum letzten Spieltag kämpft.“

„Der Sieg für Netphen geht in Ordnung, aber es ist ärgerlich, dass wir eine so hohe Niederlage kassiert haben“, sagte Timo Ortmeyer, Coach der ISV-Handballerinnen, nach dem 22:32 (13:17) seiner Mannschaft beim Tabellenzweiten der Damen-Oberliga.

„So hoch hätte es nicht sein müssen.“

Ortmeyer coachte die 1. Mannschaft der ISV in Vertretung von Sascha Zaletel, der aufgrund einer beruflichen Fortbildung nicht rechtzeitig im Siegerland sein konnte und stattdessen für Ortmeyer die Reserve coachte.

Zudem fehlten bei den Ibbenbürenerinnen Anne Klostermann und Lara Dinkhoff. „Beide sind aktuell nicht zu ersetzen“, so Ortmeyer.

Dennoch gestaltete die ISV die erste Hälfte über weite Strecken ausgeglichen, kurz vor der Pause gerieten sie allerdings zunächst mit 10:15 in Rückstand, in die Halbzeit ging es mit einer 17:13-Führung für Netphen.

„In der zweiten Halbzeit wurde es wieder besser“, so Timo Ortmeyer. Beim 18:18 war die ISV wieder dran.

Auch das zweite Stadtderby der Saison gewannen die Landesliga-Handballer des HC Ibbenbüren am Samstagabend gegen die ISV.

In der heimischen Halle Bockraden setzte sich die Mannschaft von Trainer Holger Nieters mit 26:24 (15:12) durch.

Die ISV bleibt damit Tabellenletzter, der HCI verschaffte sich ein positives Punktekonto und rückte auf den 5. Tabellenplatz vor.

„Es war ein gutes Spiel, und ich denke, wir haben verdient gewonnen“, war HCI-Coach Holger Nieters zufrieden. „Ich habe nie das Gefühl gehabt, wir könnten das Spiel aus der Hand geben.“ Lediglich in der Anfangsphase stand es beim 2:2 und beim 5:5 zwei Mal unentschieden, ansonsten war immer der HCI in Führung.

Auch ISV-Coach Daniel Wiedelmann sprach von einem verdienten HCI-Sieg. „Es wäre allerdings mehr drin gewesen, wenn wir uns nicht wieder Schwächephasen geleistet hätten.“

Höhen und Tiefen wechselten sich bei der ISV ab, „und das dürfen wir uns gegen einen so starken Gegner wie den HCI nicht leisten“, sagte Daniel Wiedelmann, der aber auch von einem Achtungserfolg sprach, da die Niederlage mit zwei Toren knapp ausgefallen sei.

   
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