Noch gut zwei Wochen, noch drei Wochenenden, dann ist die Handballsaison vorbei.

Ein spannender Endspurt dürfte auf die Oberliga-Damen der Ibbenbürener SV warten.

Durch die Siegesserie – die ISV gewann zuletzt fünf Spiele am Stück – haben die Ibbenbürenerinnen Platz 3 in der Oberliga gefestigt und die ersten beiden Ränge sind auf einmal in Schlagdistanz.

„Am Montag haben mich auf einmal Sponsoren angerufen und gefragt, was da denn los sei. Die Mädels haben gut gearbeitet und kassieren gerade die Lorbeeren“, sagt ISV-Trainer Sascha Zaletel.

Am vergangenen Wochenende gab es einen Spitzenreiter-Wechsel. Fast die gesamte Saison war der ASC 09 Dortmund das Maß aller Dinge in der Oberliga.

Als „zwei Nummern zu groß“ betitelte Sascha Zaletel die Dortmunderinnen nach dem Hinspiel in der Halle Ost im Oktober des vergangenen Jahres. Doch nun, nach vier Niederlagen in Folge, musste der Ruhrgebietsclub Platz 1 an den TV Einigkeit Netphen abtreten.

Vier Spiele verbleiben dem ISV-Team um das Trainertrio Tom Langhoff, Axel Schulte und Daniel Wiedelmann, um acht Zähler auf die Spielvereinigung Steinhagen aufzuholen.

„Durch den Sieg von Steinhagen wird es für uns schwerer. Aber wir wollen gegen Münster 08 am Donnerstag nachlegen“, so Axel Schulte.

Gegen Kinderhaus spielte der Gastgeber von Beginn an mit einer Führung im Rücken. „Am Anfang waren beide Mannschaften etwas nervös, aber wir haben die Chancen gemacht und uns im Laufe der Halbzeit Tor um Tor abgesetzt“, sagt der ISV-Trainer zur zwischenzeitlichen Sechs-Tore-Führung.

Zur Halbzeit lag die ISV noch mit 13:9 vorne.

Damit sich niemand zu sicher fühlt, appellierte Schulte in der Pause, dass das Team weiter konzentriert arbeiten müsse, „denn so eine Partie kann jederzeit kippen“.

In der 40. Minute schrumpfte der Vorsprung auf zwei Tore, aber weil die ISV geschlossen als Team agierte, setzte sich das Heimteam wieder ab und gewann letztlich mit 23:19.

Die Revanche ist geglückt: Mit 34:26 (20:12) gewannen die Oberliga-Handballerinnen der ISV am Samstag in der heimischen Halle Ost gegen den TV Arnsberg, bei dem sie das Hinspiel mit 27:30 verloren hatten.

In der Tabelle belegt die ISV jetzt den 3. Platz, nur noch zwei Punkte hinter dem Zweiten Dortmund und drei Zähler hinter dem neuen Spitzenreiter TVE Netphen.

Außer Netphen patzten alle Konkurrenten der ISV in der oberen Tabellenregion.

„Das Spiel war von Anfang an fest in unserer Hand“, freute sich ISV-Trainer Sascha Zaletel über den Auftritt seiner Mannschaft gegen den Drittletzten der Tabelle.

Zwar war Arnsberg bis zum 8:6 auf Schlagdistanz, dann aber zogen die Ibbenbürenerinnen bis zur Pause auf 20:12 davon. „Zur Halbzeit war das Spiel bereits entschieden“, so Zaletel.

Das, was die ISV sich vorgenommen hatte, ging auf: „Wir haben Arnsbergs offensive Deckung auseinandergenommen“, sagt Sascha Zaletel.

   
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