Zwar feierten die Oberliga-Handballdamen der Ibbenbürener Spielvereinigung am Samstag beim Tabellenelften TV Verl einen 24:20-Sieg, zufrieden war Trainer Sascha Zaletel aber keineswegs.

Im Gegenteil.

„Das war eine ganz schwache Leistung von uns“, bemängelte er. Zumindest 46 Minuten lang.

Bis dahin ging nämlich fast gar nichts. Folgerichtig lag die ISV 15:18 hinten.

„Nur“, meinte Zaletel, „eigentlich hätten wir noch höher zurückliegen müssen.“

Dann aber machte es „Klick“.

Von einer Sekunde auf die nächste stand plötzlich eine andere Mannschaft auf dem Feld.

Die Ibbenbürenerinnen setzen nun die Vorgaben um und fuhren einen sicheren Sieg ein.

Was in der ersten Dreiviertelstunde los war, Zaletel hatte keine Erklärung.

Das Hickhack der vergangenen Woche um die Hallensperrung und einer daraus resultierenden fehlenden Trainingseinheit wollte er nicht als Entschuldigung gelten lassen. Als „kollektives Versagen“ bezeichnete er das, was seine Spielerinnen abgeliefert hatten.

Allein Simone Köster im Tor zeigte Normalform und verhinderte einen höheren Rückstand.

Unpräzise Pässe, eine hohe Fehlerquote im Aufbau und eine ganz schwache Wurfausbeute sorgten dafür, dass so ziemlich alles schief ging.

10:11 hieß es zur Pause. Die „latente Unsicherheit“, wie sie Sascha Zaletel bezeichnete, fand nach dem Seitenwechsel ihre Forsetzung.

Zwar blieb die ISV bis zum 15:15 dran, dann zog Verl auf 18:15 davon.

„Da hätte es auch richtig schief gehen können“, schwante dem Coach Böses.

Doch dann, wie von unsichtbarer Hand gesteuert, legten die ISV-Damen den Hebel um, erinnerten sich an den Matchplan und setzen diesen fast tadellos um.

In den letzten gut neun Minuten legten sie, angetrieben von Hannah Schoppe sowie einem erstklassigen Tempospiel, einen 9:2-Lauf hin und fuhren einen 24:20-Sieg ein.

Nun heißt es, neue Kräfte zu sammeln, um dann topfit ins erste Spiel des neuen Jahres am 11. Januar zu gehen.

Das ist dann gleich der Kracher in heimischer Halle gegen Spitzenreiter ASC Dortmund.

Ibbenbürener SV: Köster, Windoffer - Hülsmann (1), Zaletel, Beermann (9/1), Wöllmer (3), Siemering (1/1), Teigelmeister (2), Schoppe (3), Reisbich (2), Weßling (2/1), Klostermann, Snyders (1).

Quelle: IVZ-Aktuell vom 15.12.2019 15:17 Uhr

   
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