Vor rund zwei Wochen wurde die Nachricht bekannt, dass die Handball-Abteilung der Ibbenbürener SV in der kommenden Saison auf den Startplatz in der Damen-Verbandsliga verzichten wird.

Die ISV schaffte es trotz aller Bemühungen nicht, einen adäquaten Kader der 2. Damen zusammenzustellen (wir berichteten ausführlich).

Ein Aspekt der Abläufe rund um diese Thematik war eine mögliche Kooperation der ISV mit dem HC Ibbenbüren im Damenbereich. Diese sei abgelehnt worden, war am 5. Juli in unserer Zeitung zu lesen.

Dazu hat Nicolas Niehoff als Vorsitzender des HCI jetzt schriftlich und ausführlich Stellung genommen, da in Folge der Berichterstattung in Handballkreisen die Meinung vorzuherrschen scheint, der HCI habe eine mehr oder weniger große (Mit-)Schuld an der Abmeldung des ISV-Teams.

„Überrascht“ und „irritiert“ zeigte sich Niehoff, dass dem HCI anscheinend der Schwarze Peter für die Abmeldung der ISV-Damen 2 zugeschoben werden sollte.

Die Aussage, dass eine Zusammenarbeit abgelehnt worden sei, stoße ihm „sauer auf“. Außerdem fragt Niehoff: „Vergessen das Absprechen der Landesliga-Tauglichkeit der Damen des HCI durch Verantwortliche der ISV? Vergessen die Treffen, in denen genau dieses Thema besprochen wurde? Vergessen der Versuch eines Perspektivtrainings beider Teams? Enttäuscht ist dann wohl noch ein milder Ausdruck meiner derzeitigen Gemütslage.“

In vielen Gesprächen zwischen ISV und HCI sei gesagt worden, dass es im Ibbenbürener Handball so sei, dass es bei der ISV Leistungs- und beim HCI Breitensport gebe.

„Richtig, in unserem Verein ist wirklich jeder willkommen trotz unterschiedlicher Talente. So leben wir Verein. Auf der anderen Seite ist es offensichtlich nicht deutlich genug verstanden worden, dass die Damen des HCI definitiv nicht zu einer Zusammenarbeit bereit sind, wenn es nur darum geht, einige talentierte Spielerinnen zur ISV zu schicken“, schreibt Nicolas Niehoff.

Der Aufbau einer gemeinsamen Mannschaft als Unterbau für die Oberliga könne keine Einbahnstraße sein. Außerdem müsse man im Blick haben, dass Spielerinnen und Trainer auch menschlich zueinander passen.

Das gestartete Perspektivtraining wurde wieder beendet. Dazu habe man sich seitens des HCI wegen destrukiven Verhaltens verantwortlicher Personen gezwungen gesehen.

Es heißt: „Kommunikation ist uns wichtig im Verein und so haben wir nach Rücksprache mit unserer Damenmannschaft die Durchführung eines gemeinsamen Trainings kritisch überprüft und für nicht förderlich empfunden. (...) Bei allen sportlichen Ambitionen sollte man nicht das Wesentliche vergessen. Handball ist für alle in Ibbenbüren ein Hobby, das nur im Team Spaß macht. Das gilt auch für eine Oberligamannschaft. Der Weg zum Miteinander kann nur über eine ehrliche und offene Kommunikation führen und muss alle Spielerinnen unabhängig von ihren sportlichen Fähigkeiten mitnehmen.“

Zum Abschluss schreibt der HCI-Vorsitzende noch über die im ersten Artikel erwähnte Kritik einiger ISV-Spielerinnen, mit denen offensichtlich nicht oder unzureichend gesprochen worden war. „Vielleicht täte es allen Beteiligten gut, in Zukunft mehr miteinander als übereinander zu reden.“

Quelle: IVZ-Aktuell vom 16.07.2019 16:50 Uhr

   
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