Die Partie kam Trainer Sascha Zaletel vor, wie schon einmal gespielt.

So sehr ähnelte das Auswärtsspiel der Oberliga-Handballerinnen der ISV beim HC TuRa Bergkamen der aus der vergangenen Saison.

Schönzureden gab es für Zaletel daran auch nichts: Die ISV verlor das Spiel mit 17:26, bleibt allerdings vorerst auf Platz 3 der Oberliga. Everswinkel und Recklinghausen dahinter haben allerdings ein Spiel weniger absolviert.

„Fehler en masse“ habe die ISV gerade in der Anfangsphase produziert, zudem reihenweise Chancen ungenutzt gelassen.

„Damit haben wir Bergkamen natürlich in die Karten gespielt“, sagte Zaletel.

Einzig in der Phase vom 4:10 bis zum 7:10 sei die ISV knapp acht Minute ebenbürtig gewesen, die Verletzung von Katherina Reisbich und die damit verbundene Unterbrechung brachten die Ibbenbürenerinnen allerdings wieder aus der Bahn.

Zur Pause führte Bergkamen mit 13:9. Nach dem Seitenwechsel baute das Heimteam den Vorsprung kontinuierlich aus.

„Wir versuchten sowohl vorne, als auch hinten einiges, um den Rhythmus von Bergkamen zu brechen und selber ins Spiel zu kommen. Leider blieb es jeweils bei dem Versuch, keine Karte stach“, sagte Sascha Zaletel nach der am Ende deutlichen 17:26-Niederlage.

Der ISV-Trainer sparte zwar nicht mit fachlicher Kritik an seiner Mannschaft, nahm die Spielerinnen allerdings auch in Schutz. Denn jungen Spielerinnen müsse man verzeihen, dass sie in ihrer Entwicklung schwächere Phasen durchliefen.

„Wenn dann der Kurvenausschlag allerdings bei gleich mehreren nach unten zeigt, wird es für das Team schwierig zu punkten. Das kann passieren, wenn man konsequent auf junge Spielerinnen auf den zentralen Positionen setzt, wird sich sicher zeitnah aber auch wieder ändern“, so Zaletel.

Außerdem sprach der ISV-Trainer noch ein weiteres Thema deutlich an: „Wenn der Gegner das Harz als taktisches Hilfsmittel nutzt und zu dem normalen Gebrauch nochmal eine Schippe drauf legt, weil er unsere heimische Situation natürlich genau kennt, dann sind wir in solchen Spielen einfach nicht konkurrenzfähig. Das ist zwar ärgerlich, aber leider nicht zu ändern.“

Das tue ihm für das Team leid, denn oben in der Tabelle anzugreifen, sei so nahezu unmöglich, „weil nahezu alle Topteams den Vorteil des Harzes zum Heimvorteil nutzen können.“

Ibbenbürener SV: Schwering, Köster; Siemering (4/2), Beermann (3/1), Dinkhoff, Neubauer, Weßling (je 2), Wöllmer, Reisbich, Brandt, Beckonert (je 1), Klostermann, Zaletel.

Quelle: IVZ-Aktuell vom 27.01.2019 14:09

   
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