30 Sekunden vor Schluss hat Theresa Beermann die Riesenchance, zum 24:24 auszugleichen.

Sie scheitert. An Königsborns Torfrau Sarah Ebel ist einfach kein Vorbeikommen.

Die letzten Sekunden der Oberliga-Partie laufen runter, beide Teams treffen noch einmal. Makulatur.

Der Königsborner SV Handball gewinnt bei den ISV-Damen mit 25:24 vor fast 200 Zuschauern in der Halle Ost.

Natürlich ist Theresa Beermann nach dem Abpfiff untröstlich, aber auch wenn der letzte Wurf, wie ihr Trainer Sascha Zaletel sagt, immer entscheidend sein kann, so war er nicht die Ursache der Niederlage.

„Wir haben in der 2. Halbzeit im Prinzip genau das alles falsch gemacht, was wir in der 1. Halbzeit richtig gemacht haben“, lautete Zaletels erste Analyse nach dem Schlusspfiff.

Ein wenig geknickt war der ISV-Trainer schon, dass zum zweiten Mal in dieser Oberliga-Saison ein Top-Team mit einem ganz knappen Ende die Punkte aus der Halle Ost entführen konnte.

„Insbesondere von der 30. bis zur 40. Minute haben wir viele unvorbereitete Würfe genommen und den Gegner zum Gegenstoß eingeladen“, so Zaletel, „obwohl wir wussten, dass es die Stärke von Königsborn ist, zu laufen.“

Zu Spielbeginn mussten sich beide Abwehrreihen erst einmal sortieren, über die Defensive, über die Kompaktheit und über die Aggressivität würde man in diese Partie finden, das war schnell zu merken.

Das bekam die ISV auch immer besser hin. Ab der 20. Minute hatte Ibbenbüren das Momentum auf seiner Seite, erhöhte von 8:8 auf 11:8, doch anstatt zur Pause den Vorsprung noch auszubauen – was möglichgewesen wäre –, schoss die ISV Sarah Ebel warm.

13:11 lautete die Pausenführung für die ISV. Danach wurde es richtig kampfbetont, irgendwann auch hektisch.

„Als Verlierer ist das schwierig, etwas zu sagen, aber ich glaube, dass die Schiedsrichter nicht unbeteiligt daran sind, dass die Hektik ausgebrochen ist“, sagte Sascha Zaletel.

Zunächst einmal überrante Königsborn die ISV allerdings. Nach nicht einmal einer Minute stand es 13:13, kurz später ging der Gast 14:13 in Führung, nach fünf Minuten war Königsborn mit 18:14 vorne.

„Danach sind wir nicht mehr reingekommen“, so Zaletel. Königsborn nahm das komplette Paket an Emotionen mit und wandelte es in Schwung auf dem Feld, in Tore und in gehaltene Bälle um.

Die ISV war offensichtlich im Vergleich mit der einen oder anderen drittliga-erfahrenen Spielerin zu grün. Die Ibbenbürenerinnen nahmen viel zu viele Würfe, das war zu ungefährlich.

Dazu kam auch noch eine Rote Karte für Isabell Zaletel, die in der 43. Minute im Zweikampf zu spät kam. „Berechtigt“, fand Zaletel. Merkte aber auch an, dass es zu der Szene nicht hätte kommen dürfen, da sich beim Anwurf schon mehrere Königsbornerinnen in der ISV-Hälfte befanden.

Und zum Schluss gab es noch zwei Zwei-Minuten-Strafen für Königsborn. Das brachte die ISV wieder auf den Plan.

Sie witterten ihre Chance, Theresa Beermann hatte sie, doch das Happy-End blieb aus für die ISV.

Quelle: IVZ-Aktuell vom 16.12.2018 17:57 Uhr

   
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