„Das ist ganz bitter“, konnte es Sascha Zaletel auch Minuten nach dem Abpfiff der Partie seiner ISV-Damen gegen den ASV Dortmund noch nicht fassen.

55 Minuten lang hatten die Ibbenbürenerinnen im Spitzenspiel der Oberliga nicht im Rückstand gelegen, zwischenzeitlich gar mit sieben Toren geführt.

Sechs Sekunden vor dem Schlusspfiff jedoch kassierten sie den Gegentreffer zum 25:26, standen am Ende mit leeren Händen da und gaben die Tabellenführung an die DJK Everswinkel ab.

Einen Vorwurf wollte und konnte der ISV-Trainer seinem Team allerdings nicht machen: „Die Mannschaft hat eine überragende erste Halbzeit gespielt und in der zweiten Halbzeit gut mitgehalten“, lobte der Coach den Auftritt. „Die Leistung war einwandfrei, die Einstellung stimmte.“

Umso enttäuschter waren die Ibbenbürenerinnen nach 60 Minuten, dass es gegen die zweit- und drittligaerfahrenen Spielerinnen aus Dortmund eben doch so gerade nicht gereicht hatte.

Nach 30 Minuten führte die ISV mit 15:9. Grundlage dafür war wieder einmal eine überragende Abwehrleistung.

Als Kollektiv agierte die ISV defensiv bärenstark. Jeder habe für jeden gekämpft, jede Lücke sei geschlossen worden, war Sascha Zaletel beeindruckt.

Und so erarbeitete sich die ISV nach dem zwischenzeitlichen 5:5 den Sechs-Tore-Vorsprung zur Halbzeit. Dass das noch lange nicht beruhigend war, war dem ISV-Coach und seinem Team klar.

„Dortmund hat uns in der zweiten Hälfte das Leben sehr schwer gemacht“, sagt Zaletel. Die Gäste kamen deutlich aggressiver aus der Pause.

Zwar betrug der ISV-Vorsprung beim 17:10 sogar sieben Tore, anschließend aber kämpfte sich Dortmund sukzessive heran.

In der 50. Minute glichen sie beim 23:23 erstmals wieder aus. Die Schlussphase war an Dramatik kaum zu überbieten.

Die Kontrahentinnen fighteten, gaben alles. Die ISV ging zwei Mal in Führung, Dortmund gleich zweimal aus.

Entscheidend war letzten Endes, dass die Ibbenbürenerinnen die komplette Schlussphase in doppelter Unterzahl bestritten.

„Im Endeffekt habe ich vielleicht sogar den entscheidenden Fehler gemacht“, nahm Sascha Zaletel die Niederlage auf seine Kappe.

30 Sekunden vor Schluss nahm er bei Ballbesitz ISV eine Auszeit und wechselte noch einmal. Es folgte ein Ballverlust, der Sekunden vor Schluss zu dem bitteren Ende führte.

Ibbenbürener SV: Schwering, Köster; Reisbich (6), Weßling (5), Neubauer (4), Siemering (4/4), Beermann (2), Dinkhoff (2), Zaletel (2), Wöllmer, Ahaus, Brandt, Beckonert.

Quelle: IVZ-Aktuell vom 18.11.2018 18:32:00

   
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