Die Tabellensituation hatte es schon erahnen lassen – das Duell in der Oberliga zwischen den Handballerinnen der Ibbenbürener SV und Aufsteiger SG Menden Sauerland am Samstagabend in der Halle Ost war eine komplett einseitige Auseinandersetzung.

In allen Belangen war das Spitzenteam aus Ibbenbüren dem neuen Schlusslicht überlegen, Folge war ein nie gefährdeter 41:23 (18:10)-Erfolg der ISV.

„Das war eine einwandfreie Leistung, die Mädels haben sich zu 100 Prozent an die Struktur und den Matchplan gehalten“, erlebte ISV-Trainer Sascha Zaletel einen entspannten Abend, den er über weite Strecken der zweiten 30 Minuten genüsslich von der Bank verfolgte.

Schnell führten die Gastgeberinnen mit 7:2, gegen das Tempo und die Dynamik der ISV-Damen war der Aufsteiger völlig überfordert.

„Wir haben endlich mal schnell ins Tempospiel gefunden“, zeigte sich Zaletel mit der Startphase sehr zufrieden.

Auch die kleine Schwächeperiode, die sich die ISV in den folgenden zehn Minuten leistete, nahm der Coach gelassen zur Kenntnis.

„Menden kann auch Handball spielen, man kann sich nicht über 60 Minuten konsequent abnutzen.“

Das taten die Ibbenbürenerinnen dann aber bis zur Pause wieder, Theresa Beermann sorgte für mächtig Wirbel aus dem Rückraum und wurde kurz genommen, auch Katherina Reisbich fügte sich nach ihrer Einwechslung glänzend ein.

Schon zur Pause war den rund 150 Besuchern in der Halle Ost klar, dass es nach dem Wechsel nur noch um die Höhe des Sieges ging.

Mit zunehmender Spieldauer ließen bei Menden dann auch noch die Kräfte nach, die ISV-Damen wurden zum Torewerfen quasi eingeladen.

Målin Brandt war es schließlich vorbehalten, den umjubelten 40. Treffer zu erzielen, am Ende einer 60-minütigen Lehrstunde war der Gast mit dem 23:41 noch gut bedient.

„Man muss auch gucken, wer der Gegner war“, wollte Zaletel den Erfolg nicht überbewerten.

Gleichwohl zeigte er sich mit der momentanen Situation „sehr zufrieden“, auch wenn die Tabelle für ihn aktuell noch überhaupt keine Aussagekraft besitze.

Ibbenbürener SV: Schwering, Köster; Beermann (5), Dinkhoff (4), Wöllmer, Siemering (3/2), Ahaus (4), Neubauer (7), Reisbich (6), Weßling (7), Brandt (3), Beckonert (2).

Quelle: IVZ-Aktuell vom 4.11.2018 12:58 Uhr

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Weiter geht's am 10.11.2018 um 18:15 Uhr gegen HSV Minden-Nord. Gespielt wird in Minden-Nord-Stemmer, Zum Schulkamp 6, 32425 Minden

   
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