Dass die Oberliga-Handballerinnen der ISV es schafften, in Hahlen zu gewinnen, war die erfreuliche Erkenntnis vom Samstagabend.

Das zumindest sagte ihr Trainer Sascha Zaletel nach dem 27:25 (15:15)-Auswärtserfolg.

„So richtig viel mehr Gutes gab es dann aber auch nicht zu berichten“, erlebte Zaletel eine unruhige Partie, in der er immer wiederkehrende Fehler erkannte.

Denn, und das war schon der größte Störfaktor im ISV-Spiel, seine Mannschaft schaffte es zu keinem Zeitpunkt der 60 Minuten, Sicherheit ins Spiel zu bringen.

„Bereits in den ersten Minuten haben wir einige völlig freie Abschlussmöglichkeiten vergeben“, ärgerte sich Zaletel und zählte am Ende sage und schreibe 32 Fehlwürfe, „darunter eine Viezahl an klarsten Gegenstoßmöglichkeiten“, so Zaletel.

„Eigentlich darf sowas zwangsläufig nicht zu einem Sieg führen“, fand der Trainer die Belohnung für seine Mannschaft nicht wirklich gerechtfertigt. Doch es lief eben alles etwas anders als gewohnt am Samstag im Mindener Stadtteil Halen.

Die ISV-Führung blieb über die komplette erste Halbzeit knapp, beim 14:13 aus Heimsicht lagen die Gäste einmal zurück, die Seiten wurden beim 15:15-Unentschieden gewechselt.

„Dass wir in der ersten Hälfte auch noch recht undiszipliniert, fast schon Vogelwild verteidigt haben, trug nicht dazu bei, eine gewisse Ruhe und Besonnenheit in unser Spiel zu transportieren“, ärgerte sich Zaletel weiterhin.

Zumindest das Abwehrverhalten der ISV-Damen besserte sich dann in den zweiten 30 Minuten der Begegnung. „Wir standen kompakter, haben die Zweikämpfe als Kollektiv angenommen“, berichtete Sascha Zaletel. Bei den Abprallern waren die Hahlenerinnen aber fast immer einen Schritt schneller. Dennoch: „Die Mädels haben geackert, sich gegenseitig motiviert und versucht, gemeinsam den Kopf aus der Schlinge zu ziehen“, fand der ISV-Trainer ein paar positive Aspekte.

In Führung lagen die Gäste nach wie vor immer nur knapp. Zehn Minuten vor Schluss drehte sich das für einen Moment beim 23:22 für Hahlen.

Eine Zwei-Minuten-Strafe für die Gastgeber nutzte die ISV zu eigenen Gunsten, packte sich die Führung wieder und rettete diese trotz einer eigenen Zwei-Minuten-Strafe für Minuten vor Ende über die Zeit bis zum 27:25-Erfolg.

Zaletel resümierte: „Unerklärlich bleibt auch einen Tag nach dem Spiel die Abschlussschwäche des gestrigen Spiels. Erfreulich aber, dass die Mädels sich mit viel Teamgeist und Moral aus dieser schwierigen Situation befreien konnten.“

ISV: Schwering, Köster, Beermann (7), Beckonert (4), Siemering (3/3), Dinkhoff (3), Wöllmer, Ahaus, Neubauer, Reisbich, Weßling (je 2), Deters.

Quelle: IVZ-Aktuell vom 28.10.2018 12:59 Uhr

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Nächstes Spiel: 3.11.2018 17:15 Uhr ISV vs. SG Menden Sauerland Wölfe in der Halle Ost

   
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