Ohne eine konkrete Platzierung als Saisonziel auszugeben, starten die Handballerinnen der ISV in ihre vierte Oberliga-Saison in Folge.

Die Ziele beziehen sich nur aufs Spielerische.

„An der Platzierung werden wir sowieso gemessen“, sagt ISV-Trainer Sascha Zaletel.

„Das ist uns egal, es geht nicht um die Platzierung. Wir haben einfach Bock aufs Spiel und darauf, uns weiterzuentwickeln.“

Entwickeln wollen sich sowohl die Etablierten bei der ISV als auch die Neuzugänge.

Drei Externe sind es geworden, einer allerdings erst kurzfristig. Lissy Beckonert war eigentlich für die 2. Mannschaft in der Verbandsliga eingeplant. Wegen eines Auslandssemesters von Kira Breudel mangelte es allerdings an Kreisläufern im Kader. „Deshalb haben wir dann letzte Woche zusammen entschieden, Lissy hochzuziehen“, sagt Zaletel.

Målin Brandt habe „gut und hoch gespielt“, so Zaletel, sei sehr gut ausgebildet und werde menschlich und sportlich „verdammt gut passen“. Allerdings befindet sich Målin Brandt aktuell für drei Monate in England und wird faktisch erst ab Oktober Kadermitglied sein.

Und dann ist da noch Theresa Beermann, die ursprünglich aus Heidemark kommt, in Münster studiert und in Osnabrück wohnt.

Der ISV-Coach hat einige Vorschusslorbeeren für sie übrig: „Sie ist eine krass gute junge Spielerin.“ Mit zwei, drei Jahren ordentlichem Training könne Theresa Beermann „durch die Decke“ gehen. Die Oberliga sei dann nicht das Ende der Fahnenstange. Was Sascha Zaletel bezogen auf seine Neuzugänge tut, das geht ihm beim Sprechen über die Vorbereitungszeit völlig ab, nämlich das Schwärmen.

„Es war extrem schwierig“, vermeidet der Trainer zu viel Deutlichkeit. Wenn er allerdings erklärt, dass aufgrund von Verletzungen, Urlaub, Beruf erst in der vergangenen Woche der komplette (fitte) Kader gemeinsam trainieren konnte; dass die Halleneinteilung den Sommer über kompliziert gewesen sei; dass Einspielen in den Testspielen überhaupt nicht möglich gewesen sei, dann liegt die Interpretation, dass Zaletel mit den vergangenen Wochen und dem Ist-Zustand eher weniger zufrieden ist, nicht fern.

„Wir werden noch Defizite mit uns rumschleppen. Bis wir die aufgearbeitet haben, dauert es noch vier bis fünf Wochen“, sagt der ISV-Coach.

Besonders ins Gewicht fällt die langwierige Verletzung von Anne Klostermann, „die Chefin in der Deckung“ (Zaletel), die noch bis Januar fehlen wird. Sie ist jüngst an der Schulter operiert worden.

Aber es gibt auch einige, die hohe Präsenzzeiten in der Vorbereitung hatten, und die seien auch in einem guten Zustand, so Zaletel.

„Das sind so neun Spielerinnen“, sagt er. Wenn man allerdings gegen Bergkamen gewinnen wolle, brauche man aber eigentlich derer 14, so Zaletel.

 

Quelle: IVZ-Aktuell vom 06.09.2018 17:34

   
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