Das war ganz schön schleppend in Hälfte eins, die ISV-Handballerinnen lagen deshalb auch verdient und klar zurück.

Sie zeigten allerdings Comeback-Qualitäten und gewannen schließlich gegen Bad Salzuflen mit 29:21.

Am Ende war die ISV der deutliche Sieger, allerdings sah es danach lange Zeit nicht aus.

Die Oberliga-Handballerinnen zeigten am Samstag schwache erste 30 Minuten gegen Handball Bad Salzuflen, nach der Pause drehte das Team von Trainer Sascha Zaletel dann aber sowohl defensiv als auch offensiv auf und behielt die zwei Punkte am Ort.

„Die zweite Halbzeit war klasse“, fand Zaletel, „aber das Spiel hat auch gezeigt, dass die eine oder andere noch Zeit braucht. Das ist aber kein Problem.“

29:21 hieß es schließlich für die ISV, nachdem diese zur Pause mit 10:14 zurücklag, zwischenzeitlich in Hälfte eins sogar mal mit sieben Toren...

Es war richtig kalt in der Halle Ost, offenbar war die Heizung entweder kaputt oder nicht eingeschaltet. Schön war das jedenfalls nicht. Dass die ISV infolgedessen zu Beginn nicht richtig warm war, dürfte allerdings nur Polemik oder ein naheliegendes Wortspiel sein.

Den ersten Treffer erzielte Ibbenbüren erst nach fünf Minuten, der Gast aus Bad Salzuflen hatte da bereits fünffach eingenetzt. Im weiteren Verlauf lag die ISV dann sogar 4:11 zurück.

„Es gibt Spiele, die sind dann schon gelaufen“, sah Zaletel Unheil auf seine Mannschaft zu kommen. Offensiv vergaben die ISV-Damen einfachste Würfe und nahmen diese auch schon unnötig, in der Verteidigung spielten sie halbherzig, ließen zu viele Lücken.

„Ein bisschen ziehe ich mir den Schuh auch selbst an. In der Konstellation war das zu Beginn nicht die glücklichste Aufstellung“, so Zaletel. Er habe im Vergleich zur vergangenen Woche viel gewechselt, allerdings hätten ja alle das nötige Niveau für so ein Spiel, so Zaletel. „Wir haben es nicht hingekriegt, auf die Nahtstellen zu gehen und haben uns den Schneid abkaufen lassen“, fand er.

Dass seine Mannschaft den Gegner aufgrund des Tabellenstandes unterschätzt habe, schloss er aus. „Ein Großteil von denen hat Drittliga-Erfahrung, wenn wir die unterschätzt haben, verstehe ich das Spiel nicht.“ Er sah eher eine andere Möglichkeit: „Wir haben eher unser eigenes Spiel überschätzt.“ In Unterzahl holte die ISV dann bis zur Halbzeitpause noch ein bisschen auf, waren erst bis auf zwei Tore ran, nach 30 Minuten hieß es aber 10:14.

Durchgang zwei, die Heizung lief immer noch nicht, aber dafür die ISV wieder rund. Und zwar in beiden Mannschaftsteilen: hinten endlich konsequent, vorne humorlos und ohne verspielt zu sein. Zudem war auch wieder mehr Tempospiel zu sehen.

Bad Salzuflen hingegen bekam kaum noch etwas auf die Reihe. Freute man sich beim Gast in Halbzeit eins noch über eine konstante Leistung, so fiel diese nach der Pause deutlich ab. Sechs Minuten lang ließ die ISV zunächst keinen Treffer zu, beim 15:15 glich Lara Dinkhoff aus, nachdem Ibbenbüren per Gegenstoß einen dicken Abspielfehler von Bad Salzuflen ausnutzte.

Im gleichen Muster erzielte Julia Weßling wenige Sekunden später mit dem 16:15 die erste ISV-Führung des Tages. Es blieb dann nicht bei der knappen Führung, sondern die ISV baute sie stetig aus.

Über 22:18 und 25:19 gewann die Heimmannschaft schließlich mit 29:21.

Vom Gast war praktisch keine Gegenwehr mehr da, wobei da sicherlich auch der Kopf mitspielte, denn der Drittliga-Absteiger hat bisher erst einen Punkt auf dem Konto.

„Dafür, dass wir so zurückkommen, muss man der Mannschaft ein Kompliment machen“, war Sascha Zaletel dann doch glücklich über den Heimsieg.

Quelle: IVZ-Aktuell vom 18.11.2017 19:36

Die nächsten Spiele:
10.12.2017 16:00 TV Arnsberg : ISV (Rundturnhalle,Promenade 12 (Anfahrt über Feauxweg),59821 Arnsberg)
17.12.2017 10:30 ISV : SC DJK Everswinkel (Halle Ost)

   
2. Damen
2. Herren
1. Herren
3. Damen
1. Damen
2. Damen
   

20180908-182739_IMG_2508
20180908-171624_IMG_2066
20180908-173219_IMG_2171
20180908-174558_IMG_2268
20180908-181248_IMG_2404
kuw_20131020-161004_IMG_5202
20180908-172500_IMG_2126
20180908-183506_IMG_2609
20180908-182836_IMG_2523
20180908-181545_IMG_2427
20180908-172053_IMG_2105
20180908-181705_IMG_2435
20180908-183315_IMG_2578
20180908-172640_IMG_2142
20170910-172439_IMG_9706
20180908-172027_IMG_2102
20170910-171526_IMG_9658
20180908-180952_IMG_2376
20140322-202830_IMG_9798
20170910-172829_IMG_9726
20170910-172404_IMG_9705
20180908-183320_IMG_2582
20180908-182552_IMG_2496
20180908-173200_IMG_2170
20180908-183001_IMG_2529
20180908-181458_IMG_2417
20150809-112324_IMG_9235
20180908-181249_IMG_2407
20180908-174512_IMG_2262
20180908-180603_IMG_2354
20180908-171359_IMG_2024
20170910-171917_IMG_9679
20140215-202434_IMG_8302
20180908-174243_IMG_2245
20180908-171653_IMG_2073
20180908-174615_IMG_2274
20180908-174510_IMG_2260
20180908-183219_IMG_2560
20170910-172920_IMG_9730
20170910-181531_IMG_0011
20180908-175030_IMG_2316
20180908-181019_IMG_2383
20180908-182545_IMG_2495
20180908-171921_IMG_2089
20170910-171500_IMG_9651
20170910-171852_IMG_9672
20180908-172503_IMG_2128
20180908-174455_IMG_2254
20180908-183049_IMG_2541
20180908-174123_IMG_2231
20170910-171957_IMG_9684
20180908-173843_IMG_2206
20180908-172505_IMG_2132
20170910-175232_IMG_9794
20150809-113352_IMG_9267
20180908-174134_IMG_2233
20150809-112252_IMG_9233
20180908-183331_IMG_2591
20180908-183314_IMG_2576
20140322-204224_IMG_9868
 

   

haarszenario
loebbers
vam
salvus
meriankellerei
 

   
   

Anmeldung  

   
© Ibbenbürener Spielvereinigung 08 e.V.