Dass dieses Spiel kein einfaches wird, wusste das Team um Trainer Daniel Wiedelmann schon im Voraus. 

Die Gastmannschaft erwartete in Hörstel eine Halle voller gegnerischer Fans und motivierter Gegenspieler. Doch dies machte den Anreiz auswärts zu gewinnen nur noch größer.

Die ISVer kamen besser ins Spiel, was unter anderem damit zusammenhing, dass viele Würfe der Damen aus Hörstel an die Latte gingen. So nahm deren Trainer beim Stand vom 1:3 ein Team-Timeout, um seine Mannschaft in die Erfolgsspur zu leiten.

Hörstel glich zunächst zum 6:6 aus. In die Halbzeitpause ging es dann mit einem 6:8 - vor allem Dank einer sehr gut aufgelegten Melissa Berg.

Während der Pause ging es Trainer Daniel Wiedelmann vor allem darum, dass sein Team im Angriff weniger technische Fehler begeht und konzentrierter abschließt. 

Gesagt, getan - setzten sich die Mädels mit 7:13 ab. Doch dies sollte noch nicht die Entscheidung sein. Hörstel kam auf 14:14 ran und ab dann gab es ein Kopf an Kopfrennen.

Eine Minute vor Schluss erzielte Sonja Klaus die 16:17 Führung, die alle Mädels in der Abwehr verteidigten. Melissa Berg hielt zwei Sekunden vor Schluss den letzten Torwurf der Hörstler und damit war es geschafft!

Der zweite Bezirksliga-Absteiger ist besiegt und wir haben weiterhin keinen Punkt verloren. 

Dabei waren: Sonja Klaus (5), Kira Kellermeier (5/3), Kathrin Hungermann (3), Julia Höwing (3), Marie Berning (1), Melissa Berg, Nina Helmig, Eva-Maria Häusler, Friederike Norra, Rosalie Backhaus, Christine Haverkamp, Anja Kempker, Lina Schürmann

 

 

Vorwärts Gronau – mE1 ISV 8:18 (Kreisliga)

Die Jungs der männlichen E1 legten im Auswärtsspiel bei Vorwärts Gronau sofort los wie die Feuerwehr und konnten bis auf 0: 7 davonziehen. 

Die ISV´er gingen in Angriff mit viel Mut zur Sache und vor allem Noah Metahri konnte sich immer wieder durchsetzen. Beim Halbzeitstand von 2-10 waren die Fronten geklärt und es zeichnete sich ein deutlicher Sieg für die ISV ab.  

In der zweiten Halbzeit kamen die Gronauer zwar besser ins Spiel, aber unsere Abwehr stand gut und Max-Lukas Stöttner zeigte wieder eine gute Leistung im Tor. Am Ende hieß es 8 :18 für die ISV.

Zum erfolgreichen Team gehören: Max-Lukas Stöttner, Noah Metahri (9), Jonas Focks (3), Oskar Landau (3), Jean-Luca Ortwein (2), Lennox Ludwig (1), Elias Pinke, Aron Breulmann und Yannik Remke.

Das Ergebnis war allen egal, das Erlebnis war viel wichtiger.

900 Zuschauern sahen, wie die ISV-Handballerinnen sich gegen den Thüringer HC im DHB-Pokal präsentierten.

Und die Stimmung wurde am Ende von allen Seiten gelobt. Wenn nach dem Spiel sowohl Heim- als auch Auswärtsteam strahlen, dann ist klar, dass das Ergebnis tatsächlich keine Rolle spielt.

So wie es auch angekündigt war vor der Zweitrundenbegegnung im DHB-Pokal zwischen den Handballerinnen der ISV und dem sechsfachen Deutschen Meister Thüringer HC.

Der Gast gewann souverän mit 44:13 (27:8) und präsentierte sich in der gesamten Zeit ausnehmend respektvoll und sympathisch vor rund 900 Zuschauern in der Ibbenbürener Halle Ost.

„Es war megageil, einfach richtig cool“, fand mit Ramona Brüning wohlgemerkt die Spielführerin der unterlegenen Mannschaft. Das sagt wohl alles.

„Nach so einem Spiel muss man nicht über das Ergebnis sprechen“, meinte auch ISV-Trainer Sascha Zaletel. „Es war eine tolle Atmosphäre und eine tolle Erfahrung für die Mädels.“

Noch mehr als 15 Minuten nach Spielschluss waren die Spielerinnen vom Thüringer HC in der Halle, beantworteten Interviewanfragen, schrieben Autogramme und schossen ein paar Erinnerungsfotos.

„Das ist großartig. Sehr sympathisch“, so Zaletel. Das Lob gab sein Amtskollege Herbert Müller auch direkt zurück: „Riesenkompliment an die Heimmannschaft, das war eine gute Atmosphäre. Sie haben versucht, mitzuspielen und waren sehr mutig.“

„Ein munteres Pokalspiel“
Der Spielverlauf ist fix erzählt, da der Champions League-Teilnehmer aus Thüringen natürlich in allen Belangen überlegen war. Es war für die ISV genauso schwierig, Tore vom Gegner zu verhindern wie eigene zu werfen.

Vier Tore Vorsprung hatten die Oberliga-Handballerinnen der ISV fünf Minuten vor Ende der Begegnung gegen den Königsborner SV.

Am Ende waren sie froh, die beiden Punkte beim 21:20-Zittersieg in der Halle Ost behalten zu haben.

Gar nicht zufrieden war Sascha Zaletel, Trainer der ISV-Oberliga-Handballerinnen, mit der Leistung seiner Mannschaft beim 21:20 (11:9)-Erfolg gegen den Königsborner SV.

„Wir haben uns das Leben in der Schlussphase selbst schwer gemacht“, sagte der Coach nach dem ausgesprochen knappen Spielausgang. „Wir haben in der entscheidenden Phase viel zu viele Fehler gemacht.“

Richtig abschütteln ließen sich die Königsbornerinnen, die wie die ISV mit zwei Siegen und einer Niederlage in die Saison gestartet waren, während der gesamten Partie nicht.

Als aber Ramona Brüning in der 55. Minute den Treffer zum 21:17 erzielte, die ISV also knapp fünf Minuten vor Schluss einen Vier-Tore-Vorsprung hatte, schien die Partie dann doch zugunsten der Gastgeberinnen entschieden zu sein.

War sie aber nicht. Denn die ISV erzielte aufgrund besagter Fehler anschließend keinen Treffer mehr. Königsborn kam bis auf 20:21 heran, nutzte aber in der letzten Minute die Chance zum Ausgleich nicht. Stattdessen spielte die ISV die letzten Sekunden herunter und brachte den Vorsprung mit Ach und Krach über die Zeit.

Eine kurze Nachbetrachtung des gestrigen Handball-Highlights gegen den Thüringer HC im CrunchTime-TV Interview.

Interviewpartner von Dickens Toka sind Nationalspielerin Meike Schmelzer (THC) sowie Isabell und Kira von der ISV.

Auch von unserer Seite ein dickes Dankeschön an das symphatische Team des Thüringer HCs, allen Besuchern, Freunden und Unterstützern beider Teams.

 

 

mE1 ISV – VfL Ahaus 17:13

In der Abwehr waren unsere Jungs in den ersten Minuten nicht wach und gerieten direkt in Rückstand. Als sie besser ins Spiel kamen und mehr Sicherheit erlangten, konnten sie im Angriff durch Tore von Yannik Remke, Jonas Focks, Oskar Landau und Elias Pinke punkten.

Das Spiel verlief daraufhin weiterhin auf Augenhöhe, wobei es unseren Jungs immer besser gelang das temporeiche Spiel des Gegners zu unterbinden.

Bis zum Halbzeitstand von 8:8 schien alles möglich.

Zu Beginn der zweiten Hälfte konnten sich die ISV’er mit vier Toren in Folge entscheidend absetzen. Außerdem erwischte unser Schlussmann Max Lukas Stöttner einen super Tag und konnte viele Torwürfe abwehren.

Zum Ende hieß es 17:13 für die Gastgeber und nach nun drei gewonnen Spielen kann sich die Mannschaft mit 6:0 Punkten hinter Emsdetten 1 und dem HCI im oberen Tabellendrittel festsetzen. 

Neben den bereits genannten Torschützen konnte sich in der zweiten Halbzeit auch noch Lennox Ludwig einreihen.

Jean-Luca Orthwein und Aron Breulmann machten Ihre Sache in der Abwehr gut und es dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein, bis auch ihnen wieder Treffer gelingen.

... wenn Märchen wahr werden ...

... dann erwarten die Damen der ISV Handballabteilung am 3.10.2017 um 11:00 Uhr den deutschen Serienmeister (2011 - 2016) und aktuellen Championsleague-Teilnehmer Thüringer HC.

Mit nicht weniger als 15 Nationalspielerinnen im aktuellen Kader und mit Herbert Müller, einem der renomiertesten Damentrainer überhaupt auf der Bank.

Wenn das nicht ein attraktiver Gegner ist.

Kommt vorbei und erlebt mit uns ein tolles Handballfest!

 

PS: Mit der speziell für diesen Tag gestalteten Eintrittskarte erhaltet ihr am 3.10.2017 Vergünstigungen im Freizeitpark Sommer-Rodelbahn Ibbenbüren.

Sechs Mal Deutscher Meister, zwei Mal Pokalsieger, Champions League-Teilnehmer – der Thüringer HC ist wahrscheinlich die größte Hausnummer, die der deutsche Damen-Handball in diesem Jahrzehnt zu bieten hat.

Und ebendieser Thüringer HC ist am kommenden Dienstag, am Tag der Deutschen Einheit, zu Gast in Ibbenbüren. Zur Zweitrunden-Begegnung im DHB-Pokal bei der ISV.

Anwurf ist um 11 Uhr in der Halle Ost.

Sascha Zaletel, Trainer der ISV-Damen, freut sich besonders auf Gordana Mitrovic. „Ein ganz junges Mädel, das ich im Finale um die Deutsche Meisterschaft schon gesehen habe. Ich freue mich sehr darauf, sie live als Gegnerin zu haben“, so Zaletel.

Beachtung verdient haben außerdem noch Dinah Eckerle, Anne Hubinger, Saskia Lang, Meike Schmelzer und Kerstin Wohlbold – sie alle sind deutsche Nationalspielerinnen. Auch solche aus Österreich, Italien, Spanien, Tschechien und der Slowakei stehen im Kader.

„Ich hoffe auf ein paar hundert Zuschauer“, macht Sascha Zaletel Werbung. Zurecht. Spielerinnen dieser Güteklasse sieht man in Ibbenbüren wahrscheinlich nicht so schnell wieder. Dem Anschein nach reist der Gast aus Thüringen auch erst am Spieltag morgens an.

In diesem Zusammenhang erinnert sich der ISV-Trainer auch noch einmal zurück, wie seine Mannschaft es geschafft hat, diese 2. Runde zu erreichen. Klar, da gab es das Glück, dass der Gegner der 1. Runde seine Mannschaft zurückgezogen hat. Und das Losglück, Thüringen zu bekommen und dazu ein Heimspiel. Aber es gehörte eben auch dazu, dass die ISV den Kreispokal gewonnen hat, sich dadurch für den HVW-Pokal qualifiziert. Und auch diesen gewonnen hat.

   
1. Damen
2. Herren
2. Damen
1. Herren
3. Damen
1. Damen
   
männl. A1-Jugend
männl. B1-Jugend
männl. B2-Jugend
männl. C1-Jugend
männl. C2-Jugend
männl. D1-Jugend
männl. E1-Jugend
männl. E2-Jugend
Minis
weibl. A1-Jugend
weibl. B1-Jugend
weibl. B2-Jugend
weibl. C1-Jugend
weibl. C2-Jugend
weibl. C3-Jugend
weibl. D1-Jugend
weibl. D2-Jugend
weibl. E1-Jugend
männl. A1-Jugend
   
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