Vor der Saison gab es einen Umbruch, nach wie vor werden bei den Oberliga-Handballerinnen der ISV sehr junge Spielerinnen ausgebildet.

Doch Trainer Sascha Zaletel erinnert im Interview auch an die Routiniers, die sportlich und auch gruppendynamisch wichtig seien.

Sieben Siege aus zehn Spielen, Platz 4 zur Weihnachtspause – stellt Sie diese Bilanz zufrieden?
Sascha Zaletel: Das ist schon eine sehr ordentliche Zwischenbilanz, wenn auch mit einigen Höhen und Tiefen in der Anfangsphase der Saison.

Hätten Sie vor der Saison damit gerechnet, wieder im oberen Tabellendrittel mitzuspielen?
Zaletel: Wir haben noch nicht mal Halbzeit der Saison, somit ist das nur ein – wenn auch zugegebenermaßen erfreulicher – Zwischenstand. Es wird ein hartes Stück Arbeit, diesen Tabellenplatz im Kalenderjahr 2018 zu bestätigen. So deutlich wie vor dieser Spielzeit waren die personellen Veränderungen in Ihrer Mannschaft bisher selten.

Wie hat das Team diese verpackt?
Zaletel: Wir mussten in der Vorbereitung noch intensiver und noch konsequenter trainieren, um eine passende Struktur für den neuen Kader zu finden. Immer wieder wurden die Inhalte an die neuen Spielerinnen angepasst, immer wieder mussten strukturelle Veränderungen vorgenommen werden. Der Trainingsbetrieb beinhaltet noch immer zu viele taktische Elemente für meinen Geschmack, was aber noch alternativlos ist. Da wir menschlich sehr kompetente Spielerinnen dazugewinnen konnten, laufen die gruppendynamischen Prozesse erstaunlich schnell in eine positive Richtung, was dann eben die sportliche Entwicklung maßgeblich unterstützt.

Was hat sich dadurch an Ihrem Spiel verändert?
Zaletel: Wir haben im Gros nicht mehr den Kader, der sechzig Minuten das Tempo bestimmen und den Gegner überlaufen kann. An manchen Stellen nehmen wir jetzt bewusst das Tempo komplett raus und versuchen, über das Positionsspiel zum Erfolg zu kommen. In der Deckung sind wir noch flexibler und auch kompakter geworden.

Die Landesliga-Handballer der ISV haben auch ihr elftes Saisonspiel verloren.

Bei der TG Hörste verloren die Handballer am Freitagabend mit 22:32. „Das Ergebnis spiegelt allerdings nicht den Spielverlauf wider.

45 Minuten war es eines der besten Spiele von uns“, meint der Sportliche Leiter Daniel Wiedelmann, der mit Axel Schulte gemeinsam Trainer Tom Langhoff vertrat.

Nach einer 5:4-Führung (5.) lag die ISV zwar schnell mit vier Toren zurück (13.), schlechter spielten die Gäste dennoch nicht, so Wiedelmann: „Leichte Flüchtigkeitsfehler von uns führen zu Tempogegenstößen. Als wir dann mit einigen Treffern zurücklagen, hat jeder die Verunsicherung im Team gespürt, das Selbstvertrauen war weg.“

So erkläre sich auch der Sechs-Tore-Rückstand zur Pause (14:20).

Die mangelnde Chancenverwertung verhinderte einen Punktgewinn oder einen Sieg.

„Wir haben unheimlich viel liegengelassen: In den 15 Minuten nach der Halbzeit fahren wir 20 Angriffe, werfen aber nur sechs Tore. In der Zeit haben wir Hörste mit einer offensiveren Deckung erhebliche Probleme bereitet, konnten aber nicht in Führung gehen“, nahm die ISV den halbrechten und halblinken Rückraumspieler aus dem Spiel.

Zudem hielt Torwart Colin Dammermann in dieser Phase einige Bälle.

„Da kann man in Ruhe Weihnachten feiern“, freute sich ISV-Trainer Sascha Zaletel nach dem 25:20-Erfolg gegen die DJK Everswinel am Sonntagmorgen in der heimischen Halle Ost.

Durch diesen Erfolg zogen die Ibbenbürenerinnen in der Tabelle an Everswinkel vorbei und verbesserten sich auf Rang 4.

„Damit war so nicht zu rechnen“, war Sascha Zeletel durchaus positiv überrascht. „Everswinkel ist ein sehr starker Gegner.“

Vor allem defensiv präsentierten sich die Ibbenbürenerinnen am Sonntag sehr stark. „Wir haben Everswinkel im Angriff vieles weggenommen“, so Zaletel. Zudem hob er die geschlossen gute Mannschaftsleistung hervor: „Alle 14 Spielerinnen haben zum Erfolg beigetragen.“

Zur ungewohnt frühen Anwurfzeit – wegen des Endspiels der Frauen-Weltmeisterschaft durften nachmittags keine Spiele mehr angepfiffen werden – zeigten sich die ISV-Damen gleich hellwach und gingen mit 7:4 in Führung.

Als die Gäste anschließend auf 7:7 ausglichen, nahm Sascha Zaletel eine Team-Timeout. Eine Maßnahme, die fruchtete: Beim 11:7 hatten die Ibbenbürenerinnen zum ersten Mal vier Tore Vorsprung.

Die Seiten wurden beim 12:9 für die ISV gewechselt.

 

 

mE1 ISV – TV Emsdetten 16:26

Der ungeschlagene Tabellenführer der Kreisliga aus Emsdetten war zu Gast bei der männlichen E1. 

Das Spiel entwickelte sich zunächst wie erwartet und die Emsdettener gingen in den ersten Minuten mit 1-5 in Führung. Dann drehten unsere Jungs so richtig auf und konnten zum 5-5 erstmals ausgleichen. Von da an lief das temporeiche Spiel auf Augenhöhe und auf beiden Seiten wurde viele Tore durch Gegenstöße erzielt. 

Die ISV ´er gingen bis zur Halbzeit zweimal in Führung. Die Seiten wurden dann allerdings beim Stand von 11-12 für Emsdetten gewechselt. 

Zu Beginn der zweiten Hälfte hielten unsere Jungs zunächst noch gut mit. Dann ließen die Kräfte merklich nach und es zeigte sich die individuelle Klasse des Tabellenführers. Beim Stand vom 16-26 wurde ein tolles und unterhaltsames Spiel abgepfiffen. 

Eine geschlossene Mannschaftsleistung zeigten: Max-Lukas (Tor), Matthes, Aaron, Oskar (11), Lennox (2), Noah(2), Jean-Luca (1), Elias, Yannick und Lenny aus der 2. Mannschaft.

Trainer Tom Langhoff sah seine Mannschaft schlechter, die Niederlage befand er aber als zu hoch: „Kinderhaus war vier bis fünf Tore besser, auch weil wir den Torhütervergleich klar verloren haben.“

Dennoch ist er nach der Partie nicht so unzufrieden wie nach den Spielen zuvor.

„Wir hatten ein paar schwache Minuten am Ende, aber davor hat sich Kinderhaus nie deutlich absetzen können“, so Langhoff.

Er sah einen nervösen Beginn seines Teams, das nach einem 1:4-Rückstand auf 4:5 verkürzte (11.).

In der Folge lag die ISV mit vier Treffern zurück, bis zur Halbzeit waren es sechs Tore. Dass sein Team in den letzten zehn Minuten nur ein Tor erzielte, führt der ISV-Coach auf mangelnde Fitness zurück.

„Wir hatten zwar wie Kinderhaus 14 Leute dabei, allerdings waren längst nicht alle fit. So ist es schwer, am Ende einer Halbzeit nachzulegen“, sagt Tom Langhoff.

Die weibliche A-Jugend der JSG Handball Ibbenbüren gewann ihr Heimspiel gegen Vorwärts Wettringen mit 33:30 und zog damit in die Oberliga-Endrunde ein.

Die Begegnung war bis zum 6:6 in der 10. Spielminute sehr ausgeglichen.

Langsam aber setzte sich Wettringen über 6:10 bis zum Halbzeitstand von 12:17 ab.

„Unser Spiel war durchzogen von unzähligen Fehlern, sowohl vorne, als auch hinten“, urteilte JSG-Trainer Sascha Zaletel.

In der Halbzeit wurden noch einmal einfache Basics thematisiert, um den Mädels Lösungsmöglichkeiten an die Hand zu geben.

„Ein Fünf-Tore-Rückstand war zwar schon ordentlich, aber noch lange keine Vorentscheidung“, so Zaletel.

Zwar kam die JSG in den ersten fünf Minuten der zweiten Hälfte nicht dichter ran, aber die Körpersprache und die Struktur im Spiel waren gänzlich andere.

Sukzessive kämpfte sich Ibbenbüren zurück ins Spiel und ab dem 20:24 schrumpfte auch der Rückstand. Beim 24:25 und 27:27 kippte die Begegnung.

Beim 29:28 ging die JSG erstmals wieder in Führung und baute diese ruhig und schon recht abgeklärt auf 32:28 aus.

Trotz einiger Umstellungen in der Wettringer Abwehr ließen sich die Ibbenbürenerinnen bis zum 33:30-Endergebnis die Butter nicht mehr vom Brot nehmen.

Tore: Reisbich (19), P. Cordes (7), Assmann (3), Werner (1), Brundiers (2), Ahaus (1).

Quelle: IVZ Aktuell vom 28.11.2017

   
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