Nachdem in der Schulausschusssitzung der vergangenen Woche in Sachen Haftmittelverunreinigung die Vereine scharf angegangen wurden, melden sich HCI und ISV jetzt selbst zu Wort.

„Es ist immer unangenehm, wenn immer nur über einen gesprochen wird und nicht mit einem“, sagt der HCI-Vorsitzende Nicolas Niehoff. Die Vereine haben – so sehen sie es – durchaus Grund zur Klage.

Da ist zunächst die Kommunikation mit der Stadt, die Michel Baune (HCI) missfällt. Man sei ein paar Tage vor der Sitzung des Sportausschusses ins Rathaus geladen worden, „ohne zu wissen, worum es geht“, so Baune. Hätte man nicht zufällig in den Sitzungsdienst geguckt und die Vorlage gefunden, wäre man völlig unvorbereitet gewesen. „Diese Kommunikation geht nicht.“

Aber konkret zum Harz: Waren da jetzt Flecken oder nicht? „Ja“, sagt Baune, es habe in der Halle Bockraden Verunreinigungen gegeben. „Bis kurz vor Ostern lief es aber reibungslos. Es gab uns gegenüber keinerlei Beanstandungen“, so Baune. Vor Ostern hätten zwei Trainer die Hallenzeiten getauscht, darum habe es kleinere Verunreinigungen gegeben. Für ihn eine Marginalie. „Wir haben danach sofort kommuniziert, dass keine Zeiten getauscht werden dürfen oder sonst harzfrei trainiert werden muss.“

Diese Niederlage war deftig und dürfte zumindest tabellarisch die unter der Woche aufgekeimten Aufstiegsgedanken schnell wieder beiseiteschieben.

Die Oberliga-Handballerinnen der ISV unterlagen am Sonntagabend der DJK Everswinkel mit 30:42 (12:23).

„Diese Niederlage war folgerichtig und auch in der Höhe verdient“, suchte ISV-Trainer Sascha Zaletel gar nicht erst nach Ausreden.

Viele Erklärungen hatte er direkt nach dem Schlusspfiff nicht parat, aber zumindest eine kleine Entschuldigung, die die Spielerinnen dann wieder ein wenig in Schutz nimmt.

„Fairerweise muss man sagen, dass uns eine Menge Qualität fehlt im Kader mittlerweile, die auch in dieser Saison nicht mehr zurückkommt“, so Zaletel.

Allerdings dürfe er trotzdem erwarten, dass bis zum Ende gekämpft wird. Da hatte er im Kreis Warendorf einen anderen Eindruck. „Die eine oder andere hat sich auf dem Feld daneben benommen. Ich dachte, dass wir aus dem Alter raus seien“, prangerte Sascha Zaletel das Verhalten seiner Spielerinnen an.

Die Gastgeber verloren am Donnerstagabend vor heimischen Publikum das Nachholspiel und damit die letzte Chance auf den Klassenerhalt.

„Jetzt wollen wir uns vernünftig aus der Liga verabschieden, sowohl das Trainerteam als auch die Spieler“, sagte der enttäuschte ISV-Coach Daniel Wiedelmann vor der Partie am Samstagabend gegen den Vierten TG Hörste. Die Partie beginnt um 19.15 Uhr ebenfalls in der Halle Ost.

Dass die ISV-Herren keine Chance mehr auf den Klassenerhalt haben, liegt laut Wiedelmann an den Fehlern im Angriff.

„Wir haben die Chance auf drei Tore Vorsprung, verlieren einige Male blöd den Ball und liegen plötzlich zurück“, beschreibt er die Anfangsphase.

Aus dem 5:3 wurde im Laufe der Halbzeit ein 8:9 (22.). Doch die Hausherren hatten auch immer wieder Phasen, in denen sie guten Handball spielten.

„Das Problem ist halt, dass das nicht kontinuierlich geklappt hat, das zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison.“ Eine 11:10-Führung nahm die ISV nicht mit in die Pause, die Seiten wurden beim Stand von 11:11 gewechselt.

Noch gut zwei Wochen, noch drei Wochenenden, dann ist die Handballsaison vorbei.

Ein spannender Endspurt dürfte auf die Oberliga-Damen der Ibbenbürener SV warten.

Durch die Siegesserie – die ISV gewann zuletzt fünf Spiele am Stück – haben die Ibbenbürenerinnen Platz 3 in der Oberliga gefestigt und die ersten beiden Ränge sind auf einmal in Schlagdistanz.

„Am Montag haben mich auf einmal Sponsoren angerufen und gefragt, was da denn los sei. Die Mädels haben gut gearbeitet und kassieren gerade die Lorbeeren“, sagt ISV-Trainer Sascha Zaletel.

Am vergangenen Wochenende gab es einen Spitzenreiter-Wechsel. Fast die gesamte Saison war der ASC 09 Dortmund das Maß aller Dinge in der Oberliga.

Als „zwei Nummern zu groß“ betitelte Sascha Zaletel die Dortmunderinnen nach dem Hinspiel in der Halle Ost im Oktober des vergangenen Jahres. Doch nun, nach vier Niederlagen in Folge, musste der Ruhrgebietsclub Platz 1 an den TV Einigkeit Netphen abtreten.

Vier Spiele verbleiben dem ISV-Team um das Trainertrio Tom Langhoff, Axel Schulte und Daniel Wiedelmann, um acht Zähler auf die Spielvereinigung Steinhagen aufzuholen.

„Durch den Sieg von Steinhagen wird es für uns schwerer. Aber wir wollen gegen Münster 08 am Donnerstag nachlegen“, so Axel Schulte.

Gegen Kinderhaus spielte der Gastgeber von Beginn an mit einer Führung im Rücken. „Am Anfang waren beide Mannschaften etwas nervös, aber wir haben die Chancen gemacht und uns im Laufe der Halbzeit Tor um Tor abgesetzt“, sagt der ISV-Trainer zur zwischenzeitlichen Sechs-Tore-Führung.

Zur Halbzeit lag die ISV noch mit 13:9 vorne.

Damit sich niemand zu sicher fühlt, appellierte Schulte in der Pause, dass das Team weiter konzentriert arbeiten müsse, „denn so eine Partie kann jederzeit kippen“.

In der 40. Minute schrumpfte der Vorsprung auf zwei Tore, aber weil die ISV geschlossen als Team agierte, setzte sich das Heimteam wieder ab und gewann letztlich mit 23:19.

Die Revanche ist geglückt: Mit 34:26 (20:12) gewannen die Oberliga-Handballerinnen der ISV am Samstag in der heimischen Halle Ost gegen den TV Arnsberg, bei dem sie das Hinspiel mit 27:30 verloren hatten.

In der Tabelle belegt die ISV jetzt den 3. Platz, nur noch zwei Punkte hinter dem Zweiten Dortmund und drei Zähler hinter dem neuen Spitzenreiter TVE Netphen.

Außer Netphen patzten alle Konkurrenten der ISV in der oberen Tabellenregion.

„Das Spiel war von Anfang an fest in unserer Hand“, freute sich ISV-Trainer Sascha Zaletel über den Auftritt seiner Mannschaft gegen den Drittletzten der Tabelle.

Zwar war Arnsberg bis zum 8:6 auf Schlagdistanz, dann aber zogen die Ibbenbürenerinnen bis zur Pause auf 20:12 davon. „Zur Halbzeit war das Spiel bereits entschieden“, so Zaletel.

Das, was die ISV sich vorgenommen hatte, ging auf: „Wir haben Arnsbergs offensive Deckung auseinandergenommen“, sagt Sascha Zaletel.

Ähnlich wie im Hinspiel taten sich die Oberliga-Handballerinnen der ISV beim Tabellenletzten Bad Salzuflen lange schwer.

Am Ende siegte der Tabellenvierte mit 27:25 (13:14), lief dabei allerdings mehr als die Hälfte der Spielzeit einem Rückstand hinterher.

Fast sechs Minuten brauchte die ISV in Bad Salzuflen, um ihr ersten Tor zu werfen.

Das gelang dann Kira Breudel zum 1:4, da war die Gewöhnungsphase der Ibbenbürenerinnen in der Begegnung allerdings noch nicht vorbei.

Als die Gastgeberinnen nach neun Minuten mit 7:2 führten, nahm ISV-Coach Sascha Zaletel die erste Auszeit und justierte neu.

Die ISV ließ die Heimmannschaft aus dem Kreis Lippe infolge dessen nicht weiter wegziehen, lag dann zur Pause nur noch mit einem Tor zurück (13:14).

Neun Minuten nach dem Wiederbeginn glich die ISV das Spiel zum 16:16 aus, ging beim 19:18 aus ihrer Sicht das erste Mal im Spiel in Führung (44.).

   
Sparkassen-Festival
Sparkassen-Festival
Sparkassen-Festival
Sparkassen-Festival
   
1. Damen
3. Damen
2. Herren
1. Herren
2. Damen
1. Damen
   
männl. A1-Jugend
männl. B1-Jugend
männl. B2-Jugend
männl. C1-Jugend
männl. C2-Jugend
männl. D1-Jugend
männl. E1-Jugend
männl. E2-Jugend
Minis
weibl. A1-Jugend
weibl. B1-Jugend
weibl. B2-Jugend
weibl. C1-Jugend
weibl. C2-Jugend
weibl. C3-Jugend
weibl. D1-Jugend
weibl. D2-Jugend
weibl. E1-Jugend
männl. A1-Jugend
   
ISV Handball auf facebook
ISV Handball auf Instagram
ISV HAndball auf YouTube
ISV Handballdamen auf facebook
ISV Sparkassen-Festival auf facebook
wir auf facebook
   
   
   
feed-image
© Ibbenbürener Spielvereinigung 08 e.V.