„Da kann man in Ruhe Weihnachten feiern“, freute sich ISV-Trainer Sascha Zaletel nach dem 25:20-Erfolg gegen die DJK Everswinel am Sonntagmorgen in der heimischen Halle Ost.

Durch diesen Erfolg zogen die Ibbenbürenerinnen in der Tabelle an Everswinkel vorbei und verbesserten sich auf Rang 4.

„Damit war so nicht zu rechnen“, war Sascha Zeletel durchaus positiv überrascht. „Everswinkel ist ein sehr starker Gegner.“

Vor allem defensiv präsentierten sich die Ibbenbürenerinnen am Sonntag sehr stark. „Wir haben Everswinkel im Angriff vieles weggenommen“, so Zaletel. Zudem hob er die geschlossen gute Mannschaftsleistung hervor: „Alle 14 Spielerinnen haben zum Erfolg beigetragen.“

Zur ungewohnt frühen Anwurfzeit – wegen des Endspiels der Frauen-Weltmeisterschaft durften nachmittags keine Spiele mehr angepfiffen werden – zeigten sich die ISV-Damen gleich hellwach und gingen mit 7:4 in Führung.

Als die Gäste anschließend auf 7:7 ausglichen, nahm Sascha Zaletel eine Team-Timeout. Eine Maßnahme, die fruchtete: Beim 11:7 hatten die Ibbenbürenerinnen zum ersten Mal vier Tore Vorsprung.

Die Seiten wurden beim 12:9 für die ISV gewechselt.

 

 

mE1 ISV – TV Emsdetten 16:26

Der ungeschlagene Tabellenführer der Kreisliga aus Emsdetten war zu Gast bei der männlichen E1. 

Das Spiel entwickelte sich zunächst wie erwartet und die Emsdettener gingen in den ersten Minuten mit 1-5 in Führung. Dann drehten unsere Jungs so richtig auf und konnten zum 5-5 erstmals ausgleichen. Von da an lief das temporeiche Spiel auf Augenhöhe und auf beiden Seiten wurde viele Tore durch Gegenstöße erzielt. 

Die ISV ´er gingen bis zur Halbzeit zweimal in Führung. Die Seiten wurden dann allerdings beim Stand von 11-12 für Emsdetten gewechselt. 

Zu Beginn der zweiten Hälfte hielten unsere Jungs zunächst noch gut mit. Dann ließen die Kräfte merklich nach und es zeigte sich die individuelle Klasse des Tabellenführers. Beim Stand vom 16-26 wurde ein tolles und unterhaltsames Spiel abgepfiffen. 

Eine geschlossene Mannschaftsleistung zeigten: Max-Lukas (Tor), Matthes, Aaron, Oskar (11), Lennox (2), Noah(2), Jean-Luca (1), Elias, Yannick und Lenny aus der 2. Mannschaft.

Trainer Tom Langhoff sah seine Mannschaft schlechter, die Niederlage befand er aber als zu hoch: „Kinderhaus war vier bis fünf Tore besser, auch weil wir den Torhütervergleich klar verloren haben.“

Dennoch ist er nach der Partie nicht so unzufrieden wie nach den Spielen zuvor.

„Wir hatten ein paar schwache Minuten am Ende, aber davor hat sich Kinderhaus nie deutlich absetzen können“, so Langhoff.

Er sah einen nervösen Beginn seines Teams, das nach einem 1:4-Rückstand auf 4:5 verkürzte (11.).

In der Folge lag die ISV mit vier Treffern zurück, bis zur Halbzeit waren es sechs Tore. Dass sein Team in den letzten zehn Minuten nur ein Tor erzielte, führt der ISV-Coach auf mangelnde Fitness zurück.

„Wir hatten zwar wie Kinderhaus 14 Leute dabei, allerdings waren längst nicht alle fit. So ist es schwer, am Ende einer Halbzeit nachzulegen“, sagt Tom Langhoff.

Die weibliche A-Jugend der JSG Handball Ibbenbüren gewann ihr Heimspiel gegen Vorwärts Wettringen mit 33:30 und zog damit in die Oberliga-Endrunde ein.

Die Begegnung war bis zum 6:6 in der 10. Spielminute sehr ausgeglichen.

Langsam aber setzte sich Wettringen über 6:10 bis zum Halbzeitstand von 12:17 ab.

„Unser Spiel war durchzogen von unzähligen Fehlern, sowohl vorne, als auch hinten“, urteilte JSG-Trainer Sascha Zaletel.

In der Halbzeit wurden noch einmal einfache Basics thematisiert, um den Mädels Lösungsmöglichkeiten an die Hand zu geben.

„Ein Fünf-Tore-Rückstand war zwar schon ordentlich, aber noch lange keine Vorentscheidung“, so Zaletel.

Zwar kam die JSG in den ersten fünf Minuten der zweiten Hälfte nicht dichter ran, aber die Körpersprache und die Struktur im Spiel waren gänzlich andere.

Sukzessive kämpfte sich Ibbenbüren zurück ins Spiel und ab dem 20:24 schrumpfte auch der Rückstand. Beim 24:25 und 27:27 kippte die Begegnung.

Beim 29:28 ging die JSG erstmals wieder in Führung und baute diese ruhig und schon recht abgeklärt auf 32:28 aus.

Trotz einiger Umstellungen in der Wettringer Abwehr ließen sich die Ibbenbürenerinnen bis zum 33:30-Endergebnis die Butter nicht mehr vom Brot nehmen.

Tore: Reisbich (19), P. Cordes (7), Assmann (3), Werner (1), Brundiers (2), Ahaus (1).

Quelle: IVZ Aktuell vom 28.11.2017

 

 

mE1 ISV – SC Nordwalde 15:10

Ein spannendes Spiel gegen den SC Nordwalde konnte die männliche E1 am Samstag in der Halle Ost am Ende mit 15:10 für sich entscheiden. 

Obwohl die Gäste aus Nordwalde zunächst mit 0:1 in Führung gingen waren unsere Jungs in der ersten Halbzeit die überlegenere Mannschaft und konnten mit einem Vorsprung von 6 Toren beim 9:3 in die Kabine gehen. 

Nach dem Seitenwechsel drehten die flinken Jungs aus Nordwalde richtig auf und konnten durch ihr schnelles Spiel vier Tore in Folge erzielen. Außerdem entschärfte der Schlussmann der Nordwalder einige Torwürfe, so dass es nochmal richtig eng wurde.

Aufgrund der konsequenten Abwehrarbeit des ISV reichte der Vorsprung aus der ersten Halbzeit dennoch aus, um die Punkte in Ibbenbüren zu behalten. 

Für die ISV spielten: Max-Lukas Stöttner (Tor), Mattes Ahler, Aaron Breulmann, Jonas Focks (1), Oskar Landau (3), Lennox Ludwig, Noah Metahri (4) Jean-Luca Ortwein (4),  Elias Pinke (3)

Das war ganz schön schleppend in Hälfte eins, die ISV-Handballerinnen lagen deshalb auch verdient und klar zurück.

Sie zeigten allerdings Comeback-Qualitäten und gewannen schließlich gegen Bad Salzuflen mit 29:21.

Am Ende war die ISV der deutliche Sieger, allerdings sah es danach lange Zeit nicht aus.

Die Oberliga-Handballerinnen zeigten am Samstag schwache erste 30 Minuten gegen Handball Bad Salzuflen, nach der Pause drehte das Team von Trainer Sascha Zaletel dann aber sowohl defensiv als auch offensiv auf und behielt die zwei Punkte am Ort.

„Die zweite Halbzeit war klasse“, fand Zaletel, „aber das Spiel hat auch gezeigt, dass die eine oder andere noch Zeit braucht. Das ist aber kein Problem.“

29:21 hieß es schließlich für die ISV, nachdem diese zur Pause mit 10:14 zurücklag, zwischenzeitlich in Hälfte eins sogar mal mit sieben Toren...

Es war richtig kalt in der Halle Ost, offenbar war die Heizung entweder kaputt oder nicht eingeschaltet. Schön war das jedenfalls nicht. Dass die ISV infolgedessen zu Beginn nicht richtig warm war, dürfte allerdings nur Polemik oder ein naheliegendes Wortspiel sein.

Den ersten Treffer erzielte Ibbenbüren erst nach fünf Minuten, der Gast aus Bad Salzuflen hatte da bereits fünffach eingenetzt. Im weiteren Verlauf lag die ISV dann sogar 4:11 zurück.

 

 

HC Ibbenbüren – mE1 ISV 22:11 (Kreisliga)

Ihre erste Saisonniederlage musste die männliche E1-Jugend beim HCI einstecken. 

Bis zum 4:3 war das Derby zwar noch relativ ausgeglichen, aber die Gastgeber kamen immer besser ins Spiel und zogen schnell auf 11:3 davon. Unsere Jungs ließen sich aber nicht beindrucken und kämpften weiter um jeden Ball.

Beim Spielstand von 14:6 wurden die Seiten gewechselt. 

In der zweiten Hälfte setzten die körperlich überlegenen Spieler des HCI gekonnt ihr Tempospiel fort und durften sich beim Schlusspfiff über ein 22:11 Erfolg freuen.

Durch die Niederlage wurden die Tabellenplätze in der Kreisliga getauscht. Hinter Tabellenführer Emsdetten steht jetzt wohlverdient der HCI und unsere Jungs stehen mit dem 3.Platz weiterhin im oberen Tabellendrittel. 

Für die ISV spielten: Max-Lukas Stöttner (Tor), Noah Metahri (3), Jonas Focks, Oskar Landau (5), Jean-Luca Ortwein (2), Lennox Ludwig (1), Elias Pinke, Aaron Breulmann, Yannick Remke und Mattes Ahler.

   
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