Der Thüringer HC ist im Damen-Handball eine große Nummer: Champions League Teilnehmer, in den letzten sieben Jahren sechs mal Deutscher Meister.

Und nun kommt die Mannschaft als Gegner der ISV Handballerinnen zum DHB-Pokal-Match nach Ibbenbüren. Für Denise Wöllmer (21) ist das ein Traum.

Für Denise Wöllmer ist der 3. Oktober ein ganz besonderer Tag. Nicht, weil es der Tag der Deutschen Einheit ist, obwohl das Ereignis, das diesen Tag für Denise Wöllmer zu so etwas besonderem macht, auch was mit Ost und West zu tun hat.

Wöllmer spielt in der Oberliga Handball für die ISV. Und am 3. Oktober (11 Uhr, Halle Ost) tritt sie mit ihrer Mannschaft im DHB-Pokal gegen den Thüringer HC an.

Und der wurde in den vergangenen sieben Jahren sechs Mal Deutscher Meister, spielt in der Champions League und ist gespickt mit Nationalspielerinnen. Das ist dann wohl das, was man das Spiel des Lebens nennt. Für die 21-Jährige in jedem Fall. „Ein Highlight. Die Begegnung wird ein Erlebnis für jeden Einzelnen von uns sein“, sagt Denise Wöllmer.

Ob sie damit gerechnet hätte, jemals gegen einen Champions League-Teilnehmer zu spielen? Denise Wöllmer verneint.

Die ISV-Herren sind nach der 32:39-Niederlage beim SC Everswinkel am Samstag auf den letzten Platz der Handball-Landesliga gerutscht.

Trotz der angespannten Personallage war Trainer Tom Langhoff von der Abwehr enttäuscht: „Da brauche ich doch die Leidenschaft und Einstellung, etwas zu ändern, wenn es schlecht läuft. Dass jeder das Beste aus sich herausgeholt hat, lässt sich nur über die Offensive sagen.“

Nur in wenigen Phasen des Spiels hielt die ISV mit Everswinkel mit. Eine davon war zu Beginn.

Kurz nachdem die Gäste 5:5-Ausgleich erzielten, setze sich Everswinkel auf 9:5 (13.) ab.

In der Folge kam die ISV wieder auf zwei Treffer heran, um dann in den letzten acht Minuten elf der 24 Gegentore alleine in der 1. Halbzeit zu kassieren.

„Wir haben Everswinkel teilweise aus neun Metern frei schießen lassen. Wir haben die ersten dreißig Minuten quasi ohne Deckung gespielt“, ärgerte sich Langhoff über fehlende Aggressivität.

 

 

wE ISV – TV Emsdetten 2 10:10 (Kreisklasse)

Nach einem harten ersten Saisonspiel trat die Mannschaft von Melissa Mix am Wochenende gegen TV Emsdetten 2 an. Leider ohne Melissa, da sie selbst spielen musste. Als Ersatz sprang Kathrin Hungermann ein.

Obwohl die Mädels nur zu siebt waren und kein Mal wechseln konnten, machten sie ein tolles Spiel! Zur Halbzeit führten sie mit 4:2.

Nach der Halbzeit sah es weiterhin super aus, sodass nur die nachlassenden Kräfte dazu führten, dass das Spiel 10:10 ausging. Der Ersatz-Trainerin hat es richtig viel Spaß gemacht die ehrgeizigen und lustigen Mädels beim Spiel zu unterstützen.

Falls jemand Lust auf die Truppe hat, meldet euch! Sie können einen Trainer/eine Trainerin und Mitspielerinnen dringend gebrauchen!

Lara brachte es nach dem Spiel auf den Punkt:

Wir hätte noch drei Stunden weiterspielen können, aber man hatte die gesamte Spielzeit nicht das Gefühl, dass sich dadurch am Ergebnis hätte etwas geändert.

Ausschlaggebend dafür war vielleicht sogar schon die Anfangsphase, als wir reihenweise richtig gute Möglichkeiten liegen ließen, mit 4:1 in Rückstand gerieten und keine Sicherheit in unser Spiel bekamen.

Genau so verlief dann auch die gesamte erste Hälfte, hinten standen wir zu passiv, nicht kompakt genug und damit schon sehr löchrig.

Vorne erarbeiteten wir uns zwar aussichtsreiche Abschlussmöglichkeiten, produzierten hier aber eine Fehlerquote, die auch für zwei Spiele gereicht hätte.

Beim 10:9 waren wir zwar kurzzeitig nochmal dran, beim 16:12 aber wurden die Seiten gewechselt.

Nach dem Seitenwechsel dann plötzlich ein völlig neues Bild: Die Abwehr stand kompakt, der Gegner wurde deutlich emotionaler und aktiver angegangen und wir konnten beim 17:17 erstmalig wieder ausgleichen und anschließend sogar mit 17:18 die Führung übernehmen.

In dieser Phase sorgte dann aber Anne für einen großen Schock auf dem Feld, als sie verletzt das Spielfeld verlassen und ins Krankenhaus musste.

Die Handballer der ISV haben am Samstag mit 27:32 gegen den TSV Ladbergen verloren.

Damit bleibt die Mannschaft von Tom Langhoff auch im zweiten Spiel der Landesliga-Saison ohne Sieg.

„Wir sind in den entscheidenden Phasen am gegnerischen Torwart und den eigenen Nerven gescheitert“, analysierte der ISV-Trainer.

Nach gutem Beginn und einer Aufholjagd in der Schlussphase schafften es die Gastgeber nicht, sich zu belohnen.

Dabei ist die ISV gut in die Partie gekommen. 6:2 führte der Gastgeber nach elf Minuten. „Die Abwehr hat funktioniert, wir standen gut in der Deckung und haben dazu einfache Tore gemacht“, war Langhoff mit der Anfangsphase zufrieden.

Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit habe seine Mannschaft dann gerade im Angriff keine gute Figur gemacht. „Wir waren ein bisschen nervös, hatten ein paar Abspielfehler und haben ein, zwei Chancen verschossen.“

Wie bereits schon in der letzten Saison hieß der erste Heimspielgegner HC TuRa Bergkamen.

Und wie auch schon vor einem Jahr wurde es eine enge Kiste, mit dem erfolgreichen Ausgang für uns.

Bergkamen hatte den besseren Start und lag nach vier Minuten mit 1:3 in Front. Es dauerte ein wenig, bis wir beim 4:4 langsam ins Spiel fanden.

Es entwickelte sich eine enge Partie mit vielen Aufs und Abs auf beiden Seiten. Führte Bergkamen kurz vor der Pause mit 8:10, konnten wir das Blatt schnell wenden und unsererseits mit einer 12:10-Führung in die Pause gehen.

Die Abwehr agierte ein klein wenig zu offensiv, während der Ball im Angriff zwar gut lief, aber zu viele Chancen liegengelassen wurden.

Besonders zu erwähnen in den ersten dreißig Minuten ist eigentlich nur das erste Tor der B-Jugendlichen Katherina Reisbich im Seniorenhandball kurz nach ihrer Einwechslung.

Beim 16:13 lagen wir in Halbzeit zwei erstmals mit drei Toren in Front und konnten uns in dieser Phase vor allem in der Abwehr stabilisieren.

Auch Ellen, die Lisa und Simone im Tor ersetzte, fand nun besser ins Spiel.

Daniel, danke für den Express-Schnitt!

Zum ersten Heimspiel der neuen Saison kommt mit dem HC TuRa Bergkamen eine sehr eingespielte Mannschaft in die Halle-Ost.

Trainer Ingo Wagner hat den Kader der letzten Saison nochmal verstärkt und somit eine tolle Truppe beisammen.

In der Vorsaison konnten wir am ersten Spieltag daheim knapp mit einem Tor die Punkte in Ibbenbüren behalten, während wir beim Auswärtsspiel eine verdiente Niederlage hinnehmen mussten.

Es wird sich zeigen, ob wir schon die Konstanz aufbringen und die ordentliche Leistung der Vorwoche bestätigen können.

Anpfiff ist um 17:15 Uhr in der Halle-Ost, im Anschluss feiert die II. Mannschaft ihr Heimspieldebüt in der Verbandsliga.

   
1. Herren
2. Damen
2. Herren
1. Damen
3. Damen
1. Herren
   
männl. A1-Jugend
männl. B1-Jugend
männl. B2-Jugend
männl. C1-Jugend
männl. C2-Jugend
männl. D1-Jugend
männl. E1-Jugend
männl. E2-Jugend
Minis
weibl. A1-Jugend
weibl. B1-Jugend
weibl. B2-Jugend
weibl. C1-Jugend
weibl. C2-Jugend
weibl. C3-Jugend
weibl. D1-Jugend
weibl. D2-Jugend
weibl. E1-Jugend
männl. A1-Jugend
   
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