„Wir haben das Spiel im Angriff verloren“, war Sascha Zaletel, der Trainer der ISV-Oberliga-Handballerinnen, unzufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft beim HSV Minden.

Die Ibbenbürenerinnen unterlagen beim Drittliga-Absteiger, der zuletzt von den Ergebnissen her ein wenig schwächelte, mit 21:24 (11:12).

„Wir haben uns den Schneid abkaufen lassen“, sah Zaletel seine Spielerinnen nicht konsequent genug gegen die offensive Deckung der Mindenerinnen. „Einige haben einfach zu früh zurückgezogen.“

Zaletel sah allerdings nicht nur Schlechtes im Spiel seines Teams. „Wir haben nur 24 Gegentreffer kassiert, das ist aller Ehren Wert.“

Mit der Verteidigungsleistung seines Teams war der ISV-Coach zufrieden. Aber: „Das Gesamtbild ist am Ende schlecht“, so sein Fazit.

Der erste Durchgang des Spiels war sehr umkämpft, keine der bedien Mannschaften konnte sich in den ersten 30 Minuten mit mehr als einem Tor absetzen.

60 Sekunden vor der Halbzeit lag die ISV mit 11:10 in Führung. „Danach sind wir durch zwei blöde Fehler in Rückstand geraten.“ Minden-Nord ging mit einer 12:11-Führung in die Pause. „Das war ein Knackpunkt“, sagt Zaletel.

Wir wünschen allen Freunden und Handballbegeisterten ein frohes und vor allem gesundes neues Jahr.

Nach einer gut zweiwöchigen Pause sind auch wir wieder im Trainingsbetrieb angekommen.

Da uns schwere Aufgaben bevorstehen, starten wir direkt in den Vollgasmodus.

Nach zwei intensiven Einheiten am Dienstag und Mittwoch muss unser Freitagstraining mangels Halle leider entfallen.

Dafür testen wir am Samstagmittag in Schüttorf gegen die HVN-Auswahl der Jahrgänge 2001/2002.

Für die Mädels ist es der letzte Test vor dem Länderpokal ab 11. Januar, für uns eine Standortbestimmung vor dem ganz schwierigen Auswärtsspiel in Minden am 14. Januar um 15:00 Uhr.

Vor der Saison gab es einen Umbruch, nach wie vor werden bei den Oberliga-Handballerinnen der ISV sehr junge Spielerinnen ausgebildet.

Doch Trainer Sascha Zaletel erinnert im Interview auch an die Routiniers, die sportlich und auch gruppendynamisch wichtig seien.

Sieben Siege aus zehn Spielen, Platz 4 zur Weihnachtspause – stellt Sie diese Bilanz zufrieden?
Sascha Zaletel: Das ist schon eine sehr ordentliche Zwischenbilanz, wenn auch mit einigen Höhen und Tiefen in der Anfangsphase der Saison.

Hätten Sie vor der Saison damit gerechnet, wieder im oberen Tabellendrittel mitzuspielen?
Zaletel: Wir haben noch nicht mal Halbzeit der Saison, somit ist das nur ein – wenn auch zugegebenermaßen erfreulicher – Zwischenstand. Es wird ein hartes Stück Arbeit, diesen Tabellenplatz im Kalenderjahr 2018 zu bestätigen. So deutlich wie vor dieser Spielzeit waren die personellen Veränderungen in Ihrer Mannschaft bisher selten.

Wie hat das Team diese verpackt?
Zaletel: Wir mussten in der Vorbereitung noch intensiver und noch konsequenter trainieren, um eine passende Struktur für den neuen Kader zu finden. Immer wieder wurden die Inhalte an die neuen Spielerinnen angepasst, immer wieder mussten strukturelle Veränderungen vorgenommen werden. Der Trainingsbetrieb beinhaltet noch immer zu viele taktische Elemente für meinen Geschmack, was aber noch alternativlos ist. Da wir menschlich sehr kompetente Spielerinnen dazugewinnen konnten, laufen die gruppendynamischen Prozesse erstaunlich schnell in eine positive Richtung, was dann eben die sportliche Entwicklung maßgeblich unterstützt.

Was hat sich dadurch an Ihrem Spiel verändert?
Zaletel: Wir haben im Gros nicht mehr den Kader, der sechzig Minuten das Tempo bestimmen und den Gegner überlaufen kann. An manchen Stellen nehmen wir jetzt bewusst das Tempo komplett raus und versuchen, über das Positionsspiel zum Erfolg zu kommen. In der Deckung sind wir noch flexibler und auch kompakter geworden.

„Da kann man in Ruhe Weihnachten feiern“, freute sich ISV-Trainer Sascha Zaletel nach dem 25:20-Erfolg gegen die DJK Everswinel am Sonntagmorgen in der heimischen Halle Ost.

Durch diesen Erfolg zogen die Ibbenbürenerinnen in der Tabelle an Everswinkel vorbei und verbesserten sich auf Rang 4.

„Damit war so nicht zu rechnen“, war Sascha Zeletel durchaus positiv überrascht. „Everswinkel ist ein sehr starker Gegner.“

Vor allem defensiv präsentierten sich die Ibbenbürenerinnen am Sonntag sehr stark. „Wir haben Everswinkel im Angriff vieles weggenommen“, so Zaletel. Zudem hob er die geschlossen gute Mannschaftsleistung hervor: „Alle 14 Spielerinnen haben zum Erfolg beigetragen.“

Zur ungewohnt frühen Anwurfzeit – wegen des Endspiels der Frauen-Weltmeisterschaft durften nachmittags keine Spiele mehr angepfiffen werden – zeigten sich die ISV-Damen gleich hellwach und gingen mit 7:4 in Führung.

Als die Gäste anschließend auf 7:7 ausglichen, nahm Sascha Zaletel eine Team-Timeout. Eine Maßnahme, die fruchtete: Beim 11:7 hatten die Ibbenbürenerinnen zum ersten Mal vier Tore Vorsprung.

Die Seiten wurden beim 12:9 für die ISV gewechselt.

   
2. Damen
3. Damen
2. Herren
1. Herren
1. Damen
2. Damen
   

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