Als der erwartet starke Gegner präsentierte sich der ASC 09 Dortmund am gestrigen Samstag in der Halle Ost.

Ein guter Anfang (4:2) verpuffte recht schnell (4:6), weil wir unsere durchaus vorhandenen Chancen zu Beginn nicht konsequent nutzten.

Das nutzte der Gast über seine individuell überlegenen Einzelspielerinnen über die gesamte Spielzeit clever aus.

Beim 13:21 Halbzeitstand war die Begegnung schon mehr als vorentschieden. Im zweiten Spielabschnitt fanden wir im Angriff zwar etwas mehr Durchschlagskraft, die Abwehr war aber zu löchrig um den Abstand zu verringern.

Mit 29:37 mussten wir uns verdient geschlagen geben.

Uns fehlt in den letzten Spielen ein wenig das Kämpferherz, mit dem wir uns auf die Bälle schmeißen und uns konsequenter gegen eine Niederlage stemmen.

Zwei spielfreie Wochen werden wir nun nutzen, um wieder kompakter und geschlossener aufzutreten.

Wer bei dem tristen Wetter heute noch Lust auf Handball hat, darf uns gerne um 17:30 Uhr in Hörstel (Harkenberghalle, Westfalenstr., 48477 Hörstel) beim Kreispokalspiel unterstützen.

Es lag sicher nicht daran, dass die Mädels nicht wollten, ganz im Gegenteil haben sie sich bis zum Ende nie aufgegeben und einen nahezu uneinholbaren Rückstand (21:12) zumindest stark reduziert (29:26).

Dennoch kann man ein Spiel nicht gewinnen, wenn man völlig sorglos eine solche Partie beginnt, im Angriff die Bälle reihenweise wegschmeißt und in der Abwehr nicht zupackt.

So ist die Begegnung dann quasi nach dreizehn Spielminuten beim 9:1 zumindest vorentschieden.

Auch im weiteren Verlauf agierten wir im Deckungsverband zu passiv und nicht als Verbund, schauten vielmehr zu, wenn sich der Nebenspieler im Zweikampf befand.

Wenn man dann im Angriff zu wenig auf die Nahtstelle stößt, das Kreisspiel völlig außen vor lässt und die Verantwortung auf die A-Jugendlichen abwälzt, dann hat man eben auch eine solch derbe Niederlage verdient.

Aus einer sehr kompakt und gut harmonierenden gegnerischen Mannschaft ragte noch die A-Jugendliche Leonie Schmitz heraus, die nicht nur 9 Tore selber erzielte, sondern ihre Mitspielerinnen gekonnt in Szene setzte und immer vorweg marschierte.

Zur Halbzeit stand es noch 17:17, am Ende gewannen die Oberliga-Handballerinnen der ISV 32:25 gegen den TVE Netphen.

ISV-Coach Sascha Zaletel war nach dem Spiel sehr zufrieden, lobte vor allem die gute Abwehrarbeit.

Eine vor allem in der zweiten Halbzeit „extrem gute Abwehrarbeit“, wie Trainer Sascha Zaletel nach dem Spiel sagte, brachte den Oberliga-Handballerinnen der ISV am Samstagabend in der Ibbenbürener Halle Ost letzten Endes den Sieg gegen den TVE Netphen.

Nur acht Gegentreffer kassierten die Ibbenbürenerinnen im zweiten Durchgang, sie gewannen schließlich 32:25. Zur Halbzeit hatte es noch 17:17 gestanden.

Ein Sonderlob erhielt Paula Cordes für ihre Defensivarbeit. „Sie hat alles weggeblockt“, sagte Sascha Zaletel. Gemeinsam mit Kira Breudel bildete sie im zweiten Durchgang die rechte Seite der Abwehr. „Da ist nichts mehr durchgekommen“, freute sich der ISV-Coach, der insgesamt mit dem Spiel seiner Mannschaft zufrieden war: „Das war eine tolle Leistung und die richtige Antwort auf die Leistung der vergangenen Woche.“

Dabei waren die Siegerländerinnen der erwartet schwere Gegner. „Wir wussten, dass Netphen eine gute 3:2:1-Abwehr spielt“, war die ISV aber vorbereitet. Und sie hatte Lösungen gegen die sehr offensive Deckung. „Wir konnten erstaunlich gut damit umgehen“, so Sascha Zaletel.

Vier Tore Vorsprung hatten die Oberliga-Handballerinnen der ISV fünf Minuten vor Ende der Begegnung gegen den Königsborner SV.

Am Ende waren sie froh, die beiden Punkte beim 21:20-Zittersieg in der Halle Ost behalten zu haben.

Gar nicht zufrieden war Sascha Zaletel, Trainer der ISV-Oberliga-Handballerinnen, mit der Leistung seiner Mannschaft beim 21:20 (11:9)-Erfolg gegen den Königsborner SV.

„Wir haben uns das Leben in der Schlussphase selbst schwer gemacht“, sagte der Coach nach dem ausgesprochen knappen Spielausgang. „Wir haben in der entscheidenden Phase viel zu viele Fehler gemacht.“

Richtig abschütteln ließen sich die Königsbornerinnen, die wie die ISV mit zwei Siegen und einer Niederlage in die Saison gestartet waren, während der gesamten Partie nicht.

Als aber Ramona Brüning in der 55. Minute den Treffer zum 21:17 erzielte, die ISV also knapp fünf Minuten vor Schluss einen Vier-Tore-Vorsprung hatte, schien die Partie dann doch zugunsten der Gastgeberinnen entschieden zu sein.

War sie aber nicht. Denn die ISV erzielte aufgrund besagter Fehler anschließend keinen Treffer mehr. Königsborn kam bis auf 20:21 heran, nutzte aber in der letzten Minute die Chance zum Ausgleich nicht. Stattdessen spielte die ISV die letzten Sekunden herunter und brachte den Vorsprung mit Ach und Krach über die Zeit.

Der Thüringer HC ist im Damen-Handball eine große Nummer: Champions League Teilnehmer, in den letzten sieben Jahren sechs mal Deutscher Meister.

Und nun kommt die Mannschaft als Gegner der ISV Handballerinnen zum DHB-Pokal-Match nach Ibbenbüren. Für Denise Wöllmer (21) ist das ein Traum.

Für Denise Wöllmer ist der 3. Oktober ein ganz besonderer Tag. Nicht, weil es der Tag der Deutschen Einheit ist, obwohl das Ereignis, das diesen Tag für Denise Wöllmer zu so etwas besonderem macht, auch was mit Ost und West zu tun hat.

Wöllmer spielt in der Oberliga Handball für die ISV. Und am 3. Oktober (11 Uhr, Halle Ost) tritt sie mit ihrer Mannschaft im DHB-Pokal gegen den Thüringer HC an.

Und der wurde in den vergangenen sieben Jahren sechs Mal Deutscher Meister, spielt in der Champions League und ist gespickt mit Nationalspielerinnen. Das ist dann wohl das, was man das Spiel des Lebens nennt. Für die 21-Jährige in jedem Fall. „Ein Highlight. Die Begegnung wird ein Erlebnis für jeden Einzelnen von uns sein“, sagt Denise Wöllmer.

Ob sie damit gerechnet hätte, jemals gegen einen Champions League-Teilnehmer zu spielen? Denise Wöllmer verneint.

   
1. Herren
3. Damen
2. Herren
2. Damen
1. Damen
1. Herren
   

20150809-113352_IMG_9267
20150809-120336_IMG_9344
kuw_IMG_2715
20140209_IMG_8004
20150809-112550_IMG_9250
20140308-193248_IMG_8800
20150809-120642_IMG_9356
20150809-122754_IMG_9377
20140308-192442_IMG_8789
20150809-112458_IMG_9247
20150809-114134_IMG_9298
20150809-113944_IMG_9293
20140215-195056_IMG_8233
20140308-192136_IMG_8785
20140215-202434_IMG_8302
20140322-204224_IMG_9868
20150809-123008_IMG_9387
20150809-115400_IMG_9324
20150809-124246_IMG_9430
20150809-112512_IMG_9248
20140215-192752_IMG_8172
20150809-113918_IMG_9287
20150809-113456_IMG_9273
kuw_20131020-161004_IMG_5202
20150809-114330_IMG_9301
20150809-112446_IMG_9244
20140308-193044_IMG_8796
20140322-202830_IMG_9798
20150809-120512_IMG_9354
20150809-121128_IMG_9366
20150809-112226_IMG_9231
20150809-112252_IMG_9233
20150809-112324_IMG_9235
 

   

loebbers
vam
salvus
haarszenario
meriankellerei
 

   
ISV Handball auf facebook
ISV Handball auf Instagram
ISV HAndball auf YouTube
ISV Handballdamen auf facebook
ISV Sparkassen-Festival auf facebook
wir auf facebook
   
   
© Ibbenbürener Spielvereinigung 08 e.V.