Trainer Tom Langhoff sah seine Mannschaft schlechter, die Niederlage befand er aber als zu hoch: „Kinderhaus war vier bis fünf Tore besser, auch weil wir den Torhütervergleich klar verloren haben.“

Dennoch ist er nach der Partie nicht so unzufrieden wie nach den Spielen zuvor.

„Wir hatten ein paar schwache Minuten am Ende, aber davor hat sich Kinderhaus nie deutlich absetzen können“, so Langhoff.

Er sah einen nervösen Beginn seines Teams, das nach einem 1:4-Rückstand auf 4:5 verkürzte (11.).

In der Folge lag die ISV mit vier Treffern zurück, bis zur Halbzeit waren es sechs Tore. Dass sein Team in den letzten zehn Minuten nur ein Tor erzielte, führt der ISV-Coach auf mangelnde Fitness zurück.

„Wir hatten zwar wie Kinderhaus 14 Leute dabei, allerdings waren längst nicht alle fit. So ist es schwer, am Ende einer Halbzeit nachzulegen“, sagt Tom Langhoff.

Die ISV-Handballer haben gegen die Spielvereinigung Hesselteich mit 25:29 verloren.

Die Niederlage am Samstag in der Halle Ost ist die siebte in Serie, damit bleibt das Team von Trainer Tom Langhoff auf dem letzten Platz der Landesliga.

Dieser nannte den Spielverlauf „ärgerlich“, war aber nicht unzufrieden: „Wir haben bis auf die letzten fünf Minuten ein sehr gutes Spiel absolviert.“ In der entscheidenden Phase unterliefen den Ibbenbürenern zwei Abspielfehler, die die Gäste direkt zu zwei Tore nutzten.

„Wenn das gegen einen so guten Gegner in den letzten Minuten passiert, hast du Schwierigkeiten, den Rückstand noch zu drehen“, war die Partie mit dem 24:28 zwei Minuten vor Schluss für Tom Langhoff entschieden.

Dass die ISV am Ende einem Rückstand hinterlief, lag laut ihm an der fehlenden Luft. „Wir haben schon in der ersten Halbzeit zehn Minuten in Unterzahl gespielt, weil wir den Kreisläufer nicht in den Griff bekommen haben“, meint der ISV-Coach.

Dennoch ist er mit der eigenen Abwehr zufrieden, die ansonsten gut funktionierte. Auch mit der Offensive klappte es, mit 5:1 führte der Gastgeber (10.) und auch wenn Hesselteich verkürzte, ging es mit 13:12 für die ISV in die Pause.

Die Landesliga-Handballer der ISV müssen nach der 26:38 (9:19)-Auswärtsniederlage beim TuS Brockhagen weiterhin auf den ersten Saisonsieg warten.

Mit sechs Niederlagen aus sechs Spielen belegen sie den 14. und letzten Platz in der Landesliga.

„Brockhagen hat stark gespielt und wir haben in der Abwehr die meiste Zeit zu passiv agiert“, meinte Philippe Jäger, der die beiden verhinderten Trainer Tom Langhoff und Axel Schulte vertrat.

„Das Hauptproblem war dann noch, dass wir zu viele technische Fehler in den entscheidenden Phasen hatten.“

Jäger wollte mit einer 4:2-Deckung etwas ausprobieren, und zu Beginn gelang es der ISV, die Partie offen zu gestalten. Doch nach den ersten sieben Minuten hatte sich der Gastgeber darauf eingestellt und die Gäste mit 3:9 ins Hintertreffen gebracht (13.).

„Wir haben dann wieder auf unsere 5:1-Deckung umgestellt, aber sind nicht an die Männer dran gegangen“, sagt Philippe Jäger. Somit enteilte Brockhagen bis zur Pause auf 19:9.

Die erste Phase nach der Halbzeit gehörte dafür der ISV. „Wir haben diszipliniert angegriffen, die Auslösehandlungen wurden angesagt und hinten haben wir den Gegner zu Fehlern gezwungen“, freute sich der Aushilfstrainer. Folgerichtig verkürzten die Ibbenbürener auf 19:25 (42.).

Die eine Mannschaft bleibt ohne Punktgewinn, der andere verschaffte sich etwas Luft: Im umkämpften Derby der Handball-Landesliga unterlag die ISV dem HCI mit 23:26.

„Es war das erwartete Kampfspiel, kein schönes Spiel“, resümierte Holger Nieters, Trainer des Handball-Landesligisten HC Ibbenbüren, nach dem 26:23 (14:11)-Sieg seiner Mannschaft im Lokalderby bei der ISV.

Beide Trainer waren nach der Partie nicht ganz zufrieden, beide sahen aber auch Positives bei ihrer Mannschaft.

Holger Nieters natürlich den zweiten Saisonsieg, und ISV-Coach Tom Langhoff angesichts der vielen fehlenden Spieler die kämpferische Einstellung seiner Mannschaft: „Es war mit dem dezimierten Kader für unsere Verhältnisse eine starke Leistung.“

Die Zuschauer in der Halle Ost jedenfalls brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen, denn sie sahen eine intensive Partie, die hin und her wogte – ein Lokalderby eben.

„Nach nervösem Beginn mit katastrophalen Deckungs- und Abwehrfehlern haben wir uns durch disziplinierte Verteidigung ins Spiel zurückgekämpft“, beschrieb Tom Langhoff die Partie.

Die ISV-Herren sind nach der 32:39-Niederlage beim SC Everswinkel am Samstag auf den letzten Platz der Handball-Landesliga gerutscht.

Trotz der angespannten Personallage war Trainer Tom Langhoff von der Abwehr enttäuscht: „Da brauche ich doch die Leidenschaft und Einstellung, etwas zu ändern, wenn es schlecht läuft. Dass jeder das Beste aus sich herausgeholt hat, lässt sich nur über die Offensive sagen.“

Nur in wenigen Phasen des Spiels hielt die ISV mit Everswinkel mit. Eine davon war zu Beginn.

Kurz nachdem die Gäste 5:5-Ausgleich erzielten, setze sich Everswinkel auf 9:5 (13.) ab.

In der Folge kam die ISV wieder auf zwei Treffer heran, um dann in den letzten acht Minuten elf der 24 Gegentore alleine in der 1. Halbzeit zu kassieren.

„Wir haben Everswinkel teilweise aus neun Metern frei schießen lassen. Wir haben die ersten dreißig Minuten quasi ohne Deckung gespielt“, ärgerte sich Langhoff über fehlende Aggressivität.

   
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