Erneut mussten die Oberliga-Handballerinnen der ISV beim 21:29 in Bergkamen eine Auswärtsniederlage hinnehmen.

Trainer Sascha Zaletel machte einen Grund für die Auswärtsmisere aus: Immer mehr Teams benutzen in ihren Hallen – anders als die ISV – Harz als Klebemittel an den Händen.

Es bleibt dabei: Die Oberliga-Handballerinnen der ISV kommen in dieser Saison auswärts nicht zurecht.

Mit 21:29 (9:16) verlor die Mannschaft von Trainer Sascha Zaletel am Samstagabend deutlich beim zuvor punktgleichen TuRa Bergkamen.

Zaletel hat einen Grund für die Auswärtsprobleme ausgemacht: „Leider müssen wir bereits zum wiederholten Male erkennen, dass wir auswärts bei Gegnern, die mit Harz spielen und auch mehrmals die Woche damit trainieren, keine Chance haben und nicht mal im Ansatz konkurrenzfähig sind.“

Auch in Bergkamen wird – anders als bei der ISV – geharzt, das hatte Sascha Zaletel schon im Vorfeld als mögliches Problem angesprochen.

„Man sieht den Mädels die Zweifel bereits bei den Vorbereitungen auf das Spiel an. Die Unsicherheit ist nahezu greifbar“, macht Zaletel deutlich, dass sich angesichts der fehlenden Möglichkeiten, sich auf das Spiel mit Harz vorzubereiten, bereits vor dem Spiel Unbehagen breitmacht. Denn: „Das Spiel mit Kleber ist ein gänzlich anderes.“

Der Sieg war deutlich, aber es hätte noch klarer werden können.

Das führte in der Analyse des Trainers der Oberliga-Handballerinnen, Sascha Zaletel, dazu, dass er die zweite Halbzeit langweilig fand.

In Heimspielen bleiben sie eine Macht. Die Oberliga-Handballerinnen der ISV besiegten am Sonntagnachmittag auch den nächsten Gast in der Halle Ost.

Die Mannschaft von Sascha Zaletel schickte die des TSV Hahlen mit 38:26 (20:14) nach Hause.

Die ISV bleibt damit in Schlagdistanz zu Platz 3, ist aktuell Fünfter der Oberliga im breiten Feld hinter Spitzenreiter ASC 09 Dortmund.

„Das Ergebnis war durchaus positiv, das Spiel war in der zweiten Halbzeit aus meiner Sicht eher langweilig. Das war kein hochklassiges Spiel“, fand ISV-Trainer Sascha Zaletel nach der gewonnen Begegnung.

Das habe zum einen daran gelegen, dass die ISV zu viele Fehler gemacht habe, zum anderen sei der Gegner nicht in der Lage gewesen, den Ibbenbürenerinnen mehr Gegenwehr zu leisten, so Zaletel.

Allerdings hat die ISV dafür auch in Durchgang eins eine gute Grundlage geschaffen. „Die erste Halbzeit war ordentlich, aber wir haben auch da 15 freie Fehlwürfe gehabt“, fand der ISV-Coach.

Vor allem wurde zu Beginn des Spiels allerdings deutlich, dass die Heimmannschaft wusste, wie sie dem Gast begegnen musste.

Nach dem Sieg am letzten Sonntag gegen Verl spielen wir acht Tage später gegen den TSV Hahlen erneut daheim um zwei Punkte.

Hahlen befindet sich mit 9:17-Punkten aktuell auf dem elften Tabellenplatz und hat am letzten Wochenende beim bis dahin zuhause ungeschlagenen TV Oerlinghausen mit 31:34 gewinnen können.

Wenn wir die Tuchfühlung zur Tabellenspitze noch eine weitere Woche behalten wollen, müssen wir unseren Spielplan konsequent durchbringen und vor allem in der Abwehr sicherer stehen, als noch vor Wochenfrist über Teile der zweiten Hälfte.

Anpfiff der Begegnung ist am Sonntag um 15:00 Uhr in der Halle-Ost.

Im Anschluss spielt um 17:00 Uhr die II. gegen den Oberligaabsteiger TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck. Hier möchte die Reserve auch weiterhin die weiße Heimweste behalten.

Wir freuen uns dabei auf eine Kurzrückkehr unserer ehemaligen Jugendspielerin Valentina Backhaus.

Die Landesliga-Handballer der ISV haben am Samstag gegen die Spielvereinigung Steinhagen 2 mit 24:21 den ersten Saisonsieg gefeiert.

Damit bleiben die Ibbenbürener nach dem letzten Hinrundenspieltag auf dem letzten Platz.

„Es ist schön, dass wir endlich den Bock umgestoßen haben, das Spiel hat echt Spaß gemacht“, sagte Spielertrainer Tom Langhoff.

Da Daniel Wiedelmann und Axel Schulte beide nicht dabei waren, war es für Langhoff wichtig, den Gemeinschaftsgedanken in den Vordergrund zu stellen.

„Das haben wir auf dem Spielfeld trotz der schlechten Vorbereitung zeigen können.“ Donnerstag fiel das Training wegen des Sturmes aus, deswegen gab es kaum taktische Vorgaben vor der Partie.

„Vielleicht haben wir deswegen auch keinen großen Druck gehabt, sondern jeder hat sich den Hintern aufgerissen“, so Langhoff. Daraus ergab sich eine spannende Anfangsphase, die laut des ISV-Spielertrainers eindeutiger hätte sein können.

   
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