Durch den Erfolg am Samstag beträgt der Rückstand auf den Nichtabstiegsrang 12 nur noch zwei Zähler.

„In der Mannschaft war lange nicht mehr eine so gute Stimmung wie nach diesem Spiel. Das war richtig stark“, freute sich auch Trainer Daniel Wiedelmann, der ergänzte: „Wir haben noch das Nachholspiel gegen Münster 08 im März. Gewinnen wir das, sind wir punktgleich.“

Gegen den Vorletzten Everswinkel war die ISV von Beginn an zur Stelle. Nach fünf Minuten lag der Gastgeber 3:0 vorne.

„Danach haben wir Everswinkel durch eigene technische Fehler einige einfache Tore ermöglicht“, bemängelt der ISV-Coach. Nach zwischenzeitlichem Rückstand ging die ISV mit 15:14 in die Kabine.

Geprägt durch die vielen Misserfolge dieser Saison musste das Trainerteam mit Axel Schulte und Tom Langhoff das Team erstmal aufbauen.

„Die Jungs wirkten so, als würden wir hinten liegen“, beschreibt Wiedelmann.

„Das war alles, aber nicht schön“, fasste Sascha Zaletel, der Trainer der ISV-Handballerinnen, den knappen 31:30-Sieg seiner Mannschaft gegen den TSV Oerlinghausen zusammen.

Und am Ende hätte der Oberliga-Vierte den Sieg beinahe noch verspielt.

28 Sekunden vor Schluss kassierten die Ibbenbürenerinnen den Anschlusstreffer zum 30:31, verloren dann noch einmal den Ball.

„Wir hatten Glück, dass der Schlusspfiff uns erlöste“, atmete Sascha Zaletel durch. Und so landeten die ISV-Damen dann doch den achten Heimsieg der laufenden Spielzeit und verbesserten sich auf den 4. Tabellenplatz, den zuvor der TSV Oerlinghausen belegt hatte.

Da der Gast aus Ostwestfalen im oberen Tabellendrittel mitspielt, war die ISV gewarnt. „Wir wollten über ein hohes Tempo den Gegner immer wieder unter Druck setzen“, beschreibt Sascha Zaletel die taktische Marschrichtung.

Dazu sei allerdings ein gutes Abwehrverhalten zwingend notwendig. „Und genau das konnten wir in der ersten Hälfte nicht präsentieren“, so der ISV-Coach. „Wir standen nicht kompakt genug, ließen uns immer wieder in individuelle Zweikämpfe verwickeln und agierten schlichtweg zu passiv.“

Kreispokal-Halbfinale heißt es am Mittwoch um 20:00 Uhr in der Keplerhalle.

Wir treffen im Stadtderby auf den HCI, der die letzte Begegnung, das Finale des letztjährigen Kreispokals als Sieger verließ.

Somit sind wir auf Wiedergutmachung eingestellt und wollen erneut ins Finale einziehen.

Über den Kreispokalsieg 2016 qualifizierten wir uns übrigens in dieser Saison für den DHB-Pokal, wo wir das Traumlos des aktuellen Tabellenführers der Bundesliga und designierten Deutschen Meister, den Thüringer HC erhielten.

Wie immer im Pokal werden wir auch in diesem Spiel mit einem Mix aus I. und II. Mannschaft antreten und die ein oder andere taktische Veränderung des Systems austesten.

Wer Lust auf einen launigen Handballabend hat, ist selbstverständlich gern gesehen.

Mit einer kämpferischen Leistung der gesamten Mannschaft haben die Landesliga-Handballer der ISV im Derby beim TSV Ladbergen durch den 20:20-Ausgleich in der letzten Minute einen Punkt geholt.

Allerdings belegt die ISV weiter den letzten Platz.

„Es war schön zu sehen, wie sich die Mannschaft über den Punkt gefreut hat“, sagte Daniel Wiedelmann aus dem Trainertrio mit Axel Schulte und Tom Langhoff.

Dennoch blickt Wiedelmann auch mit etwas Wehmut auf die Partie: „Wir haben zwar den Punkt gewonnen, aber es hätte mehr sein können.“

Denn in der torarmen Partie führten die Gäste mehrfach mit drei Treffern, konnten den Vorsprung allerdings nicht halten.

„Während der eigenen Führung gab es zu viele Einzelaktionen, daran müssen wir weiterhin arbeiten. Allerdings hat sich jeder Einzelne aufgeopfert“, so Wiedelmann.

   
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