Trainer Tom Langhoff sah seine Mannschaft schlechter, die Niederlage befand er aber als zu hoch: „Kinderhaus war vier bis fünf Tore besser, auch weil wir den Torhütervergleich klar verloren haben.“

Dennoch ist er nach der Partie nicht so unzufrieden wie nach den Spielen zuvor.

„Wir hatten ein paar schwache Minuten am Ende, aber davor hat sich Kinderhaus nie deutlich absetzen können“, so Langhoff.

Er sah einen nervösen Beginn seines Teams, das nach einem 1:4-Rückstand auf 4:5 verkürzte (11.).

In der Folge lag die ISV mit vier Treffern zurück, bis zur Halbzeit waren es sechs Tore. Dass sein Team in den letzten zehn Minuten nur ein Tor erzielte, führt der ISV-Coach auf mangelnde Fitness zurück.

„Wir hatten zwar wie Kinderhaus 14 Leute dabei, allerdings waren längst nicht alle fit. So ist es schwer, am Ende einer Halbzeit nachzulegen“, sagt Tom Langhoff.

Das war ganz schön schleppend in Hälfte eins, die ISV-Handballerinnen lagen deshalb auch verdient und klar zurück.

Sie zeigten allerdings Comeback-Qualitäten und gewannen schließlich gegen Bad Salzuflen mit 29:21.

Am Ende war die ISV der deutliche Sieger, allerdings sah es danach lange Zeit nicht aus.

Die Oberliga-Handballerinnen zeigten am Samstag schwache erste 30 Minuten gegen Handball Bad Salzuflen, nach der Pause drehte das Team von Trainer Sascha Zaletel dann aber sowohl defensiv als auch offensiv auf und behielt die zwei Punkte am Ort.

„Die zweite Halbzeit war klasse“, fand Zaletel, „aber das Spiel hat auch gezeigt, dass die eine oder andere noch Zeit braucht. Das ist aber kein Problem.“

29:21 hieß es schließlich für die ISV, nachdem diese zur Pause mit 10:14 zurücklag, zwischenzeitlich in Hälfte eins sogar mal mit sieben Toren...

Es war richtig kalt in der Halle Ost, offenbar war die Heizung entweder kaputt oder nicht eingeschaltet. Schön war das jedenfalls nicht. Dass die ISV infolgedessen zu Beginn nicht richtig warm war, dürfte allerdings nur Polemik oder ein naheliegendes Wortspiel sein.

Den ersten Treffer erzielte Ibbenbüren erst nach fünf Minuten, der Gast aus Bad Salzuflen hatte da bereits fünffach eingenetzt. Im weiteren Verlauf lag die ISV dann sogar 4:11 zurück.

Von Anfang an agierten die Mädels konzentriert, äußerst laufbereit in der Deckung und klar auf den Matchplan fokussiert.

Schnell lagen wir so mit 0:3 in Führung, kassierten in der siebten Spielminute zwar das erste Gegentor, konnten aber den 2-3-Tore Vorsprung über die gesamte erste Hälfte halten.

Einen großen Schreck musste die Mannschaft in der zwanzigsten Minute erleben, als Simone einen Gegenstoß des Gegners an der Mittellinie verteidigen wollte. Glücklicherweise setzte sich die Gegenstoßspielerin aus Hüllhorst ohne Körperkontakt durch, verfehlte aber von der Mittellinie das leere Tor.

So aber wurden beim 10:14 die Seiten gewechselt.

Zu Beginn der zweiten Hälfte nahmen wir das Tempo der zweiten Welle vollständig heraus, behielten vor allem im Angriffsspiel die Ruhe, konnten gute Wurfchancen herausspielen.

Die Absprache im Deckungsverband wurde von Minute zu Minute besser, so dass immer weniger Abschlüsse durch die Mitte zugelassen wurden.

Alles was über die Außen dann doch noch aufs Tor kam, war eine sichere Beute von Simone.

Beim 15:18 kam Hüllhorst nochmal auf drei Tore heran, die Mädels ließen sich aber nicht aus der Ruhe bringen und gewannen schließlich mit 20:27.

Am nächsten Samstag kommt es um 17:15 Uhr in der Halle-Ost zum Duell mit dem Drittliga-Absteiger aus Bad Salzuflen.

Im crunchtimeTV-Interview spricht Isa heute mit Lara und Paula.

   
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