Es lag sicher nicht daran, dass die Mädels nicht wollten, ganz im Gegenteil haben sie sich bis zum Ende nie aufgegeben und einen nahezu uneinholbaren Rückstand (21:12) zumindest stark reduziert (29:26).

Dennoch kann man ein Spiel nicht gewinnen, wenn man völlig sorglos eine solche Partie beginnt, im Angriff die Bälle reihenweise wegschmeißt und in der Abwehr nicht zupackt.

So ist die Begegnung dann quasi nach dreizehn Spielminuten beim 9:1 zumindest vorentschieden.

Auch im weiteren Verlauf agierten wir im Deckungsverband zu passiv und nicht als Verbund, schauten vielmehr zu, wenn sich der Nebenspieler im Zweikampf befand.

Wenn man dann im Angriff zu wenig auf die Nahtstelle stößt, das Kreisspiel völlig außen vor lässt und die Verantwortung auf die A-Jugendlichen abwälzt, dann hat man eben auch eine solch derbe Niederlage verdient.

Aus einer sehr kompakt und gut harmonierenden gegnerischen Mannschaft ragte noch die A-Jugendliche Leonie Schmitz heraus, die nicht nur 9 Tore selber erzielte, sondern ihre Mitspielerinnen gekonnt in Szene setzte und immer vorweg marschierte.

Zur Halbzeit stand es noch 17:17, am Ende gewannen die Oberliga-Handballerinnen der ISV 32:25 gegen den TVE Netphen.

ISV-Coach Sascha Zaletel war nach dem Spiel sehr zufrieden, lobte vor allem die gute Abwehrarbeit.

Eine vor allem in der zweiten Halbzeit „extrem gute Abwehrarbeit“, wie Trainer Sascha Zaletel nach dem Spiel sagte, brachte den Oberliga-Handballerinnen der ISV am Samstagabend in der Ibbenbürener Halle Ost letzten Endes den Sieg gegen den TVE Netphen.

Nur acht Gegentreffer kassierten die Ibbenbürenerinnen im zweiten Durchgang, sie gewannen schließlich 32:25. Zur Halbzeit hatte es noch 17:17 gestanden.

Ein Sonderlob erhielt Paula Cordes für ihre Defensivarbeit. „Sie hat alles weggeblockt“, sagte Sascha Zaletel. Gemeinsam mit Kira Breudel bildete sie im zweiten Durchgang die rechte Seite der Abwehr. „Da ist nichts mehr durchgekommen“, freute sich der ISV-Coach, der insgesamt mit dem Spiel seiner Mannschaft zufrieden war: „Das war eine tolle Leistung und die richtige Antwort auf die Leistung der vergangenen Woche.“

Dabei waren die Siegerländerinnen der erwartet schwere Gegner. „Wir wussten, dass Netphen eine gute 3:2:1-Abwehr spielt“, war die ISV aber vorbereitet. Und sie hatte Lösungen gegen die sehr offensive Deckung. „Wir konnten erstaunlich gut damit umgehen“, so Sascha Zaletel.

 

 

Dass dieses Spiel kein einfaches wird, wusste das Team um Trainer Daniel Wiedelmann schon im Voraus. 

Die Gastmannschaft erwartete in Hörstel eine Halle voller gegnerischer Fans und motivierter Gegenspieler. Doch dies machte den Anreiz auswärts zu gewinnen nur noch größer.

Die ISVer kamen besser ins Spiel, was unter anderem damit zusammenhing, dass viele Würfe der Damen aus Hörstel an die Latte gingen. So nahm deren Trainer beim Stand vom 1:3 ein Team-Timeout, um seine Mannschaft in die Erfolgsspur zu leiten.

Hörstel glich zunächst zum 6:6 aus. In die Halbzeitpause ging es dann mit einem 6:8 - vor allem Dank einer sehr gut aufgelegten Melissa Berg.

Während der Pause ging es Trainer Daniel Wiedelmann vor allem darum, dass sein Team im Angriff weniger technische Fehler begeht und konzentrierter abschließt. 

Gesagt, getan - setzten sich die Mädels mit 7:13 ab. Doch dies sollte noch nicht die Entscheidung sein. Hörstel kam auf 14:14 ran und ab dann gab es ein Kopf an Kopfrennen.

Eine Minute vor Schluss erzielte Sonja Klaus die 16:17 Führung, die alle Mädels in der Abwehr verteidigten. Melissa Berg hielt zwei Sekunden vor Schluss den letzten Torwurf der Hörstler und damit war es geschafft!

Der zweite Bezirksliga-Absteiger ist besiegt und wir haben weiterhin keinen Punkt verloren. 

Dabei waren: Sonja Klaus (5), Kira Kellermeier (5/3), Kathrin Hungermann (3), Julia Höwing (3), Marie Berning (1), Melissa Berg, Nina Helmig, Eva-Maria Häusler, Friederike Norra, Rosalie Backhaus, Christine Haverkamp, Anja Kempker, Lina Schürmann

Das Ergebnis war allen egal, das Erlebnis war viel wichtiger.

900 Zuschauern sahen, wie die ISV-Handballerinnen sich gegen den Thüringer HC im DHB-Pokal präsentierten.

Und die Stimmung wurde am Ende von allen Seiten gelobt. Wenn nach dem Spiel sowohl Heim- als auch Auswärtsteam strahlen, dann ist klar, dass das Ergebnis tatsächlich keine Rolle spielt.

So wie es auch angekündigt war vor der Zweitrundenbegegnung im DHB-Pokal zwischen den Handballerinnen der ISV und dem sechsfachen Deutschen Meister Thüringer HC.

Der Gast gewann souverän mit 44:13 (27:8) und präsentierte sich in der gesamten Zeit ausnehmend respektvoll und sympathisch vor rund 900 Zuschauern in der Ibbenbürener Halle Ost.

„Es war megageil, einfach richtig cool“, fand mit Ramona Brüning wohlgemerkt die Spielführerin der unterlegenen Mannschaft. Das sagt wohl alles.

„Nach so einem Spiel muss man nicht über das Ergebnis sprechen“, meinte auch ISV-Trainer Sascha Zaletel. „Es war eine tolle Atmosphäre und eine tolle Erfahrung für die Mädels.“

Noch mehr als 15 Minuten nach Spielschluss waren die Spielerinnen vom Thüringer HC in der Halle, beantworteten Interviewanfragen, schrieben Autogramme und schossen ein paar Erinnerungsfotos.

„Das ist großartig. Sehr sympathisch“, so Zaletel. Das Lob gab sein Amtskollege Herbert Müller auch direkt zurück: „Riesenkompliment an die Heimmannschaft, das war eine gute Atmosphäre. Sie haben versucht, mitzuspielen und waren sehr mutig.“

„Ein munteres Pokalspiel“
Der Spielverlauf ist fix erzählt, da der Champions League-Teilnehmer aus Thüringen natürlich in allen Belangen überlegen war. Es war für die ISV genauso schwierig, Tore vom Gegner zu verhindern wie eigene zu werfen.

   
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