Die großen Emotionen kamen erst nach dem Spiel.

Das lag aber hauptsächlich daran, dass die Oberliga-Handballerinnen der ISV die volle Konzentration und alle Kraft in die Begegnung legen mussten.

Und das lohnte sich, denn da sprang ein 33:21-Erfolg im letzten Heimspiel der Saison gegen den HSV Minden-Nord bei heraus.

„Das war ein geiles Spiel“, fand ISV-Trainer Sascha Zaletel begeistert vom Auftritt seiner Mannschaft.

Gerade als Reaktion auf das schwache Spiel vor einer Woche in Everswinkel war dieser Heimabschied mehr als versöhnlich.

Einige Minuten brauchten die Ibbenbürenerinnen zu Spielbeginn, um die Initiative zu übernehmen. Nach der deutlichen Niederlage zuletzt in Everswinkel, nach Sascha Zaletel auch oder vor allem die Einstellung einiger Spielerinnen kritisiert hatte, war zunächst Vorsicht geboten.

Die ISV-Damen wollten Fehler vermeiden und solche beim Gegner provozieren, aus einer 6:0-Deckung gab es wenige Nadelstiche, der ISV-Plan besagte, übers ruhige und sichere Positionsspiel zu Torerfolgen zu kommen.

Diese Niederlage war deftig und dürfte zumindest tabellarisch die unter der Woche aufgekeimten Aufstiegsgedanken schnell wieder beiseiteschieben.

Die Oberliga-Handballerinnen der ISV unterlagen am Sonntagabend der DJK Everswinkel mit 30:42 (12:23).

„Diese Niederlage war folgerichtig und auch in der Höhe verdient“, suchte ISV-Trainer Sascha Zaletel gar nicht erst nach Ausreden.

Viele Erklärungen hatte er direkt nach dem Schlusspfiff nicht parat, aber zumindest eine kleine Entschuldigung, die die Spielerinnen dann wieder ein wenig in Schutz nimmt.

„Fairerweise muss man sagen, dass uns eine Menge Qualität fehlt im Kader mittlerweile, die auch in dieser Saison nicht mehr zurückkommt“, so Zaletel.

Allerdings dürfe er trotzdem erwarten, dass bis zum Ende gekämpft wird. Da hatte er im Kreis Warendorf einen anderen Eindruck. „Die eine oder andere hat sich auf dem Feld daneben benommen. Ich dachte, dass wir aus dem Alter raus seien“, prangerte Sascha Zaletel das Verhalten seiner Spielerinnen an.

Noch gut zwei Wochen, noch drei Wochenenden, dann ist die Handballsaison vorbei.

Ein spannender Endspurt dürfte auf die Oberliga-Damen der Ibbenbürener SV warten.

Durch die Siegesserie – die ISV gewann zuletzt fünf Spiele am Stück – haben die Ibbenbürenerinnen Platz 3 in der Oberliga gefestigt und die ersten beiden Ränge sind auf einmal in Schlagdistanz.

„Am Montag haben mich auf einmal Sponsoren angerufen und gefragt, was da denn los sei. Die Mädels haben gut gearbeitet und kassieren gerade die Lorbeeren“, sagt ISV-Trainer Sascha Zaletel.

Am vergangenen Wochenende gab es einen Spitzenreiter-Wechsel. Fast die gesamte Saison war der ASC 09 Dortmund das Maß aller Dinge in der Oberliga.

Als „zwei Nummern zu groß“ betitelte Sascha Zaletel die Dortmunderinnen nach dem Hinspiel in der Halle Ost im Oktober des vergangenen Jahres. Doch nun, nach vier Niederlagen in Folge, musste der Ruhrgebietsclub Platz 1 an den TV Einigkeit Netphen abtreten.

Die Revanche ist geglückt: Mit 34:26 (20:12) gewannen die Oberliga-Handballerinnen der ISV am Samstag in der heimischen Halle Ost gegen den TV Arnsberg, bei dem sie das Hinspiel mit 27:30 verloren hatten.

In der Tabelle belegt die ISV jetzt den 3. Platz, nur noch zwei Punkte hinter dem Zweiten Dortmund und drei Zähler hinter dem neuen Spitzenreiter TVE Netphen.

Außer Netphen patzten alle Konkurrenten der ISV in der oberen Tabellenregion.

„Das Spiel war von Anfang an fest in unserer Hand“, freute sich ISV-Trainer Sascha Zaletel über den Auftritt seiner Mannschaft gegen den Drittletzten der Tabelle.

Zwar war Arnsberg bis zum 8:6 auf Schlagdistanz, dann aber zogen die Ibbenbürenerinnen bis zur Pause auf 20:12 davon. „Zur Halbzeit war das Spiel bereits entschieden“, so Zaletel.

Das, was die ISV sich vorgenommen hatte, ging auf: „Wir haben Arnsbergs offensive Deckung auseinandergenommen“, sagt Sascha Zaletel.

   
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