​"Ja, ist denn schon wieder Pfingsten?" Wurden wir gefragt, als es hieß: "Wir fahren nach Kaldenkirchen!"
Nein, natürlich nicht! Der TSV Kalenkirchen ist mittlerweile fester Bestandteil unseres internationen Pfingstturniers, dem VR-Bank-Cup. In diesem Jahr kamen unsere Freunde mit insgesamt 96 Personen - unter anderem auch mit Andre, der uns mitteilte, dass Pfingsten 2016 sein letztes Jahr wäre.
 
Da wir auch viel Wert darauf legen, außerhalb des Turniers immer wieder Kontakt mit unseren Freunden zu haben, gab es in diesem Jahr sogar eine Einladung zum 50. Geburtstag von Andre (an dieser Stelle noch einmal alles Gute nachträglich!)
So machten sich Jörg Schürrkamp ("Jockel") und Jana Kunde sich am 06. August auf dem Weg in das 200km weite "Dörfchen" Kaldenkirchen.
Wir sind in diesem Fall der Einladung von Andre gefolgt und haben mit ihm und vielen anderen einen super schönen Abend erleben dürfen. 

Das allerdings eine Bedingung an diesem Erscheinen hing, war ihm wohl noch bewusst: Wir kommen zu seinem Geburtstag nach Kaldenkirchen, so kommt Andre Pfingsten 2017 wieder mit nach Ibbenbüren! Gesagt getan, das Versprechen wird aufrecht erhalten! :-)
 
Neben ihm dürfen wir im kommenden Jahr auch Sascha's Frau begrüßen. Teilnehmerin Nr. 97? 
Wir freuen uns auf jeden Fall schon jetzt, ein paar schöne Stunden mit euch verbringen zu dürfen!!
 
Ein großes Danke geht natrürlich auch an "Mümmel", bei dem wir nächtigen durften! Vielen Dank noch einmal!!

Die ISV ist als Sportverein weit über die Grenzen der Stadt bekannt. In den Vorkriegsjahren wurde Fußball überwiegend gegen Nachbarvereine gespielt, in den sechziger Jahren kamen die Fußballer in der Verbandsliga bis ins Ruhrgebiet, während die ISV-Handballer in den achtziger und neunziger Jahren bis weit nach Norddeutschland vordringen.

Als sich im Jahre 1908 ein paar junge Männer zusammenfanden, um gemeinsam gegen eine Lederkugel zu treten, konnten sie nicht ahnen, was aus diesen ersten sportlichen Aktivitäten einmal entstehen würde. Sie gründeten einen Verein, der im Laufe der Zeit viele Hindernisse aus dem Weg räumte und heute zu einem der modernsten Vereine in Deutschland gehört: die Ibbenbürener Spielvereinigung 08 e.V., kurz ISV.

In den Gründerjahren war für die ISV-Spieler die Anreise zu den Vereinen in den Nachbarorten beschwerlich, statt mit dem Auto fuhr man mit dem Fahrrad oder ging zu Fuß. Zwei Kriege stoppten die Fußballspiele für eine gewisse Zeit, danach wurde der Spielbetrieb aber sofort wieder aufgenommen. Wirtschaftliche Probleme und Sponsoren waren bei der ISV noch unbekannt, der Mitgliedsbeitrag war niedrig und Kosten entstanden nur wenige. Man freute sich über Erfolge und trauerte mit den treuen Zuschauern bei Niederlagen. Bis in die fünfziger Jahre gab es, bedingt durch Kriegseinflüsse, noch eine Boxabteilung, eine Schwimmabteilung und bis in die sechziger Jahre eine Leichtathletikabteilung bei der ISV. 
 
 
Einen regelrechten Boom erlebte die Fußballabteilung der ISV in den sechziger Jahren. Das Fernsehen war bisher kaum in den deutschen Wohnstuben verbreitet, so fanden alle zwei Wochen bis zu 5000 Zuschauer den Weg in das schön gelegene Werthmühlenstadion und feierten die eigene Mannschaft. Geschichte ist schon das Spiel der 1. Fußballmannschaft gegen die Altinternationalen, die Weltmeisterelf von 1954, vor 11000 Besuchern. Doch auch hier zeigte sich der Wandel in unserer Gesellschaft, von solchen Zuschauerzahlen träumen heute die Vereine der 2.Bundesliga.

Das Angebot an Sportarten und Vereinen in Ibbenbüren wurde gerade in den letzten 15 Jahren vielfältiger. Die Handballabteilung der ISV wurde durch die Bereitstellung von Sporthallen größer und sehr erfolgreich. Basketball, Volleyball, Tennis, insgesamt 80 Sportarten können heute in 40 Ibbenbürener Sportvereinen ausgeübt werden. Es reicht nicht, daß ein erfolgreicher Sportverein heute nur einen Ball, einen Platz und zwei Tore anbietet, es gehört mehr dazu, Menschen zu bewegen, einem Verein oder einer Gemeinschaft beizutreten.

Jeder Verein und auch die ISV lebt nicht nur von seinen Sportlern, sondern auch von den ehrenamtlichen Vorstandsmitgliedern, Betreuern und Trainern. Bei der ISV sind die Namen der Männer der ersten Stunde heute noch bekannt. Wilhelm Driemeier, Fritz Komnik und Hermann Kötting sind auch heute noch vielen Ibbenbürenern ein Begriff. Wie weit ein Sportler sich mit seinem Verein verbunden fühlt, zeigt Heini Meier (86 Jahre jung), der als Fußballer und Leichtathlet bei der ISV aktiv war. Nach seiner aktiven Zeit gründete er die "Alten Herren" und war der Initiator bei der Erstellung des Ehrenmals, der Gedenktafel für Dr. Hermann Gösmann und vieler anderer Projekte. In diesem Jahr wurde unter seiner Regie eine neue Vereinsfahne angeschafft, die er auf der letzten ISV-Generalversammlung vorstellte. Es gibt, wie Heini Meyer, noch einige Mitglieder, deren Zugehörigkeit zum Verein schon über 60 Jahre besteht. Die "Alten Herren" sind auch heute sehr aktiv, neben der Teilnahme an den Generalversammlungen üben sie eine Kontrollfunktion des Vorstandes aus und treffen sich noch regelmäßig bei Kaffee und Kuchen.

Der Sport steht im Vordergrund eines Sportvereins, daneben fördern aber gerade die gesellschaftlichen Ereignisse das Zusammenleben in einer Gemeinschaft. Zur Tradition seit Jahrzehnten gehört das ISV-Winterfest, das nichts von seiner Anziehungskraft eingebüßt hat. Daneben gibt es seit fünf Jahren die Sportgala, die die ISV mit Arminia Ibbenbüren zusammen veranstaltet. hHer steht neben dem Sport auch die Show im Vordergrund. Viele Freundschaften und Verbundenheiten entstanden bei geselligen Feiern nach den Spielen, Freundschaften, die ein Leben lang hielten.

In den letzten zehn Jahren veränderte sich unsere Gesellschaft immer schneller und auch die Sportvereine sind gefordert, sich den neuen Richtungen anzupassen. In den Medien wird sehr häufig nur von Höchstleistungen berichtet, die ein kleiner Verein nur selten bringen kann. Der wirtschaftliche Faktor wird in den Vereinen immer stärker sichtbar, alle klagen über steigende Ausgaben. Nur durch die Mitgliedsbeiträge kann ein Verein heute nur schwer überleben, Sponsoren treten immer häufiger auf und unterstützen die Sportvereine. Durch die Werbung am Trikot oder auf dem Sportgelände bekommt der Sponsor eine Gegenleistung. Wo Geld fließt, ist auch das Finanzamt dabei, diese leidvolle Erfahrung machten viele Vereine. Bei der ISV erließ man für die finanziellen Dinge klare Richtlinien. Immer mehr tritt auch der soziale Aspekt in den Vordergrund des Vereinslebens. Starke Zuläufe bei der ISV im Jugendfußball und Jugendhandball zeigen die Verantwortung und Aufgabe des Vereins, den Jugendlichen eine Perspektive und ein Ziel im sportlichen Bereich zu bieten. Hier übernehmen die Vereine wie die ISV eine wichtige gesellschaftliche Funktion. Ein gut besuchter Treffpunkt für jung und alt wurde das neue ISV-Vereinsheim, das 1995 nach kurzer Bauzeit in Eigenleistung erstellt und zu einem wahren Schmuckstück wurde.

Ein Verein ist nur so gut, wie die Menschen, die ihn führen. Die ehrenamtlichen Tätigkeiten, vom Platzwart über den Betreuer zum Vorsitzenden, erfordern viel Zeit und Engagement. In unserer Zeit ist es sehr schwer, Menschen für Ehrenämter zu begeistern. Bei der ISV gab es hier bisher keine Probleme, in einem gut organisiertem Team macht es Spaß, mitzuarbeiten. Das beweisen Jahr für Jahr die ca. 400 Helfer bei den Fußball- und Handballturnieren, die meisten von ihnen sind nicht einmal Mitglied bei der ISV.

100 Jahre sind eine sehr lange Zeit und dennoch ist der Verein jung geblieben. Die nächsten zehn Jahre werden im Vereinsleben und in unserer Gesellschaft noch mehr Veränderungen bringen.

Eine Veränderung der jungen Vergangenheit ist die Aufnahme der Sportart Rugby in das Portfolio der ISV. Ebenso wurde bei der Mitglieder Versammlung 2011 eine neue Vereinssatzung verabschiedet.

 

Die ISV

 

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