Diese Niederlage war deftig und dürfte zumindest tabellarisch die unter der Woche aufgekeimten Aufstiegsgedanken schnell wieder beiseiteschieben.

Die Oberliga-Handballerinnen der ISV unterlagen am Sonntagabend der DJK Everswinkel mit 30:42 (12:23).

„Diese Niederlage war folgerichtig und auch in der Höhe verdient“, suchte ISV-Trainer Sascha Zaletel gar nicht erst nach Ausreden.

Viele Erklärungen hatte er direkt nach dem Schlusspfiff nicht parat, aber zumindest eine kleine Entschuldigung, die die Spielerinnen dann wieder ein wenig in Schutz nimmt.

„Fairerweise muss man sagen, dass uns eine Menge Qualität fehlt im Kader mittlerweile, die auch in dieser Saison nicht mehr zurückkommt“, so Zaletel.

Allerdings dürfe er trotzdem erwarten, dass bis zum Ende gekämpft wird. Da hatte er im Kreis Warendorf einen anderen Eindruck. „Die eine oder andere hat sich auf dem Feld daneben benommen. Ich dachte, dass wir aus dem Alter raus seien“, prangerte Sascha Zaletel das Verhalten seiner Spielerinnen an.

Erst nach siebeneinhalb Minuten warfen die ISV-Damen in Everswinkel das erste Tor. Es war das zum 1:6 aus ISV-Sicht. Vorher hatte Zaletel schon eine Auszeit genommen, versuchte es fortan mit Umstellungen und personellen Wechseln auf sämtlichen Positionen, doch an diesem Sonntag fanden die Ibbenbürenerinnen kein Mittel.

„Wenn du nach wenigen Minuten schon 0:6 hinten liegst, vorne die Bälle wegschmeißt und einen Gegenstoß nach dem anderen bekommst, erklärt das dann doch schon einiges“, fand Zaletel einen Ansatz, um weiter zu hadern: „Er erklärt aber nicht, warum wir mit so einer Einstellung angetreten sind.“

Man dürfe Everswinkel erst gar nicht ins Rollen kommen lassen, deshalb hatte Zaletel früh den Eindruck, dass die Messe schon gelesen sei.

„Du musst ihnen am Anfang den Zahn ziehen. So haben wir das ohne Gegenwehr über uns ergehen lassen. Sowohl hinten als auch vorne habe die ISV sämtliche Zweikämpfe verloren. „Ansätze waren mal da, aber im Großen und Ganzen zog sich das durch den kompletten Kader“, sagte der Coach.

Zur Pause bedeutete das eine Everswinkeler Führung von 23:12, den üppigen Vorsprung brachte die Heimmannschaft über die Zeit und war schließlich der verdiente 42:30-Sieger.

Ibbenbürener SV: Schwering, Köster; Dinkhoff (11/1), Reisbich (6), Siemering (5/3), Breudel, Beckmann (je 2), Wöllmer, Neubauer, Weßling, Cordes (je 1).

Quelle: IVZ-Aktuell vom 29.04.2018 20:03 Uhr

   
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