ISV-Trainer Sascha Zaletel war ausgesprochen zufrieden: „Das war so nicht zu erwarten“, freute sich der Coach der Ibbenbürener Oberliga-Handballerinnen über den klaren 38:26 (15:12)-Sieg seiner Mannschaft gegen die SG Menden Sauerland Wölfe 2.

Damit gelang den ISV-Damen die gewünschte Wiedergutmachung für die Hinspiel-Niederlage in Menden.

Zwar ist die ISV in der Tabelle als Vierter deutlich besser positioniert als der Elfte aus dem Sauerland, die Voraussetzungen waren für die Gastgeberinnen am Sonntag aber nicht optimal.

Zwar waren Lara Dinkhoff und Anne Klostermann mit in der Halle Ost, Sascha Zaletel schonte sie allerdings noch. Er hofft darauf, dass sie in der kommenden Woche wieder eingesetzt werden können.

Eine stabilere und kompaktere Deckung als zuletzt hatte der ISV-Trainer gefordert.

Und die Mannschaft setzte die Vorgaben des Coaches um. „Wenn man so homogen verteidigt, dann kann man auch individuell glänzen“, freute sich der Coach über die Abwehrarbeit.

Besonders Christin Neubauer und Isabell Deters im Innenblock gefielen Zaletel. Und so ließen die Ibbenbürenerinnen bis zur 27. Minute nur acht Gegentore zu, erarbeiteten sich bis zu diesem Zeitpunkt einen Sechs-Tore-Vorsprung.

Beim Tempogegenstoß zum 14:8 allerdings verletzte sich Isabell Deters beim Zusammenprall mit einer Gegenspielerin und konnte nicht mehr weiterspielen.

Die dadurch bedingte neue Konstellation in der Abwehr habe sich erst einmal finden müssen, sagte Sascha Zaletel.

Menden verkürzte den Rückstand bis zur Pause auf drei Treffer (15:12). „Dadurch haben wir uns das Leben selbst schwer gemacht“, so Zaletel.

Es dauerte im zweiten Durchgang ein wenig, bis die ISV den Vorsprung wieder ausgebaut hatte.

Wirklich in Gefahr gerieten die Gastgeberinnen aber nie. Beim 33:23 in der 53. Minute betrug der Vorsprung erstmals zehn Tore, nach 60 Minuten war er auf zwölf Treffer angewachsen.

„Die Mannschaft war extrem fokussiert“, lobte Sascha Zaletel sein Team.

Ibbenbürener SV: Schwering, Köster, Reisbich (8), Neubauer (7), Siemering (7/4), Weßling (5), Ahaus (4), Breudel (4), Brüning (3), Beckmann, Deters, Konnemann, Wöllmer.

Quelle: IVZ-Aktuell vom 11.03.2018 19:27