„Der Sieg für Netphen geht in Ordnung, aber es ist ärgerlich, dass wir eine so hohe Niederlage kassiert haben“, sagte Timo Ortmeyer, Coach der ISV-Handballerinnen, nach dem 22:32 (13:17) seiner Mannschaft beim Tabellenzweiten der Damen-Oberliga.

„So hoch hätte es nicht sein müssen.“

Ortmeyer coachte die 1. Mannschaft der ISV in Vertretung von Sascha Zaletel, der aufgrund einer beruflichen Fortbildung nicht rechtzeitig im Siegerland sein konnte und stattdessen für Ortmeyer die Reserve coachte.

Zudem fehlten bei den Ibbenbürenerinnen Anne Klostermann und Lara Dinkhoff. „Beide sind aktuell nicht zu ersetzen“, so Ortmeyer.

Dennoch gestaltete die ISV die erste Hälfte über weite Strecken ausgeglichen, kurz vor der Pause gerieten sie allerdings zunächst mit 10:15 in Rückstand, in die Halbzeit ging es mit einer 17:13-Führung für Netphen.

„In der zweiten Halbzeit wurde es wieder besser“, so Timo Ortmeyer. Beim 18:18 war die ISV wieder dran.

In dieser Phase erhielt die ISV einige „unnötige Zeitstrafen“, wie der Coach sagt. Netphen zog auf 23:18 und 26:20 davon.

„Das war die Vorentscheidung“, so Ortmeyer. „Wir konnten nicht mehr zurückkommen.“

Dass es am Ende eine Niederlage mit zehn Toren Unterschied wurde, sei allerdings nicht nötig gewesen, so der Coach.

Ibbenbürener SV: Köster, Schwering; Reisbich (8), Breudel (4), Siemering (3), Wöllmer (3), Ahaus (2), Beckmann (1), Weßling (1), Brüning, Cordes, Deters.

Quelle: IVZ-Aktuell vom 4.3.2018 14:13