Die eine Mannschaft bleibt ohne Punktgewinn, der andere verschaffte sich etwas Luft: Im umkämpften Derby der Handball-Landesliga unterlag die ISV dem HCI mit 23:26.

„Es war das erwartete Kampfspiel, kein schönes Spiel“, resümierte Holger Nieters, Trainer des Handball-Landesligisten HC Ibbenbüren, nach dem 26:23 (14:11)-Sieg seiner Mannschaft im Lokalderby bei der ISV.

Beide Trainer waren nach der Partie nicht ganz zufrieden, beide sahen aber auch Positives bei ihrer Mannschaft.

Holger Nieters natürlich den zweiten Saisonsieg, und ISV-Coach Tom Langhoff angesichts der vielen fehlenden Spieler die kämpferische Einstellung seiner Mannschaft: „Es war mit dem dezimierten Kader für unsere Verhältnisse eine starke Leistung.“

Die Zuschauer in der Halle Ost jedenfalls brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen, denn sie sahen eine intensive Partie, die hin und her wogte – ein Lokalderby eben.

„Nach nervösem Beginn mit katastrophalen Deckungs- und Abwehrfehlern haben wir uns durch disziplinierte Verteidigung ins Spiel zurückgekämpft“, beschrieb Tom Langhoff die Partie.

Die Sicht von Holger Nieters: „Wir sind sehr gut angefangen, haben dann aber wieder zehn Minuten lang kein Tor gemacht. Warum, weiß ich auch noch nicht so genau.“

Entscheidend war für den HCI-Coach in der Schlussphase, dass seine Mannschaft konzentrierter zu Werke gegangen sei: „Wir haben zum Schluss unsere Angriffe sauber durchgespielt.“

Für Tom Langhoff war auch ein bisschen Glück mit im Spiel, allerdings ließ die ISV auch zu viele Chancen liegen. „Unsere Trefferquote war nicht landesligareif“, gab Tom Langhoff zu.

Zu Beginn der Partie musste man fast Angst um die ISV bekommen. Mit 3:9 lag der Gastgeber nach zehn Minuten hinten. Die ISV kämpfte sich aber wieder auf 10:12 heran, die Seiten wurden mit einer 14:11-Führung für den HCI gewechselt.

Und auch nach der Pause blieben die Hausherren weiter dran. Beim 18:18 in der 42. Minute glichen sie erstmals wieder aus, dann gingen sie sogar mit 20:18 in Führung. Die war aber kurz darauf beim 22:22 wieder dahin.

Der HCI ging seinerseits beim 23:22 wieder in Führung und gab diese bis zum Schluss nicht mehr ab, wobei die ISV in der Schlussphase auch noch zeitweise mit nur vier Spielern auf dem Feld stand.

Trotz des 23:26 war das Fazit von ISV-Coach Tom Langhoff am Ende positiv: „Wir haben gesehen, dass wir uns auch nach nicht guten Leistungen zurückkämpfen können.“

In der Tabelle allerdings belegt die ISV nach fünf Spielen ohne Punktgewinn den letzten Platz. Der HCI hingegen hat sich mit dem zweiten Saisonsieg ein wenig Luft verschafft.

Ibbenbürener SV: Althaus, Dammermann, Schedeit (9/3), Brönstrup (4), Hembrock (4), Beyer (3), Baller (1), Huesmann (1), Walhorn (1), Mau.

HC Ibbenbüren: Rückforth, Timmerhindrick, Albers (8), Windoffer (6/5), Elbert (4), Kuhlmann (3), Hunsche (2), Lampe (2), Doelemeyer (1), Heinze, Möllenkamp, Tenberg.

Quelle: IVZ-Aktuell vom Samstag, 07. Oktober 2017 - 22:41 Uhr

   
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