Sechs Mal Deutscher Meister, zwei Mal Pokalsieger, Champions League-Teilnehmer – der Thüringer HC ist wahrscheinlich die größte Hausnummer, die der deutsche Damen-Handball in diesem Jahrzehnt zu bieten hat.

Und ebendieser Thüringer HC ist am kommenden Dienstag, am Tag der Deutschen Einheit, zu Gast in Ibbenbüren. Zur Zweitrunden-Begegnung im DHB-Pokal bei der ISV.

Anwurf ist um 11 Uhr in der Halle Ost.

Sascha Zaletel, Trainer der ISV-Damen, freut sich besonders auf Gordana Mitrovic. „Ein ganz junges Mädel, das ich im Finale um die Deutsche Meisterschaft schon gesehen habe. Ich freue mich sehr darauf, sie live als Gegnerin zu haben“, so Zaletel.

Beachtung verdient haben außerdem noch Dinah Eckerle, Anne Hubinger, Saskia Lang, Meike Schmelzer und Kerstin Wohlbold – sie alle sind deutsche Nationalspielerinnen. Auch solche aus Österreich, Italien, Spanien, Tschechien und der Slowakei stehen im Kader.

„Ich hoffe auf ein paar hundert Zuschauer“, macht Sascha Zaletel Werbung. Zurecht. Spielerinnen dieser Güteklasse sieht man in Ibbenbüren wahrscheinlich nicht so schnell wieder. Dem Anschein nach reist der Gast aus Thüringen auch erst am Spieltag morgens an.

In diesem Zusammenhang erinnert sich der ISV-Trainer auch noch einmal zurück, wie seine Mannschaft es geschafft hat, diese 2. Runde zu erreichen. Klar, da gab es das Glück, dass der Gegner der 1. Runde seine Mannschaft zurückgezogen hat. Und das Losglück, Thüringen zu bekommen und dazu ein Heimspiel. Aber es gehörte eben auch dazu, dass die ISV den Kreispokal gewonnen hat, sich dadurch für den HVW-Pokal qualifiziert. Und auch diesen gewonnen hat.

„Ich erinnere mich an die 2. Runde im HVW-Pokal. Ein Heimspiel gegen Verl, sonntags. Am Samstag haben wir noch auswärts gespielt... Das war echter Aufwand und ein weiter Weg dahin“, so Zaletel. „Wir sind trotzdem motiviert.“ Ein Weg, den die ISV in seiner Amtszeit nun schon zum zweiten Mal geschafft hat. Vor zwei Jahren war Zweitligist Rosengarten-Buchholz zu Gast in Ibbenbüren, der Thüringer HC ist nun das Nonplusultra.

Sportlich sei die Partie innerhalb der Mannschaft allerdings noch kein Thema, versichert der Trainer. „Es geht nur um Aufgabenverteilung“, deutet Zaletel an, dass die Organisation des ganzen ein großer Zeitaufwand im Vorfeld sei. „Über das Spiel an sich wird noch nicht gesprochen, über das Drumherum schon.“ Die Ausrichtung eines Spiels in der Größenordnung ist eben etwas anderes als Oberliga-Alltag.

Der wartet zunächst am Sonntag noch auf die ISV, wenn der Königsborner SV zu Gast ist. „Im Prinzip ist Sonntag für uns wichtiger, darauf bereiten wir uns vor“, geht Zaletel im Training nur auf Königsborn, nicht auf Thüringen ein.

„Zwischen Sonntag und Dienstag sehen wir uns auch nicht noch einmal“, sagt er.

Er wisse aber – wie das gesamte Team –, dass die ISV am Dienstag „nicht den Hauch einer Chance“ habe. Man könne hoffen, dass der Gast die Partie locker angeht, um zu Beginn etwas entgegenzusetzen.

„Auf das ganze Spiel gesehen, sind sie in jedem Punkt eine Klasse besser. Aber wir sind trotzdem motiviert, und wenn ein paar Leute zuschauen, wollen wir ja auch nicht komplett untergehen“, so Zaletel.

Ein Problem könne zusätzlich sein, dass die ISV vorher nicht mehr mit Harz trainieren kann. „Im letzten DHB-Pokalspiel haben wir auch in den ersten 20 Minuten deshalb viele Fehler gemacht. Es ist einfach ein ganz anderes Spiel mit so einer Menge Harz“, meint Zaletel.

Quelle: IVZ-Aktuell vom 28.09.2017 15:26

   
2. Herren
2. Damen
1. Herren
3. Damen
1. Damen
2. Herren
   
ISV Handball auf facebook
ISV Handball auf Instagram
ISV HAndball auf YouTube
ISV Handballdamen auf facebook
ISV Sparkassen-Festival auf facebook
wir auf facebook
   
   
© Ibbenbürener Spielvereinigung 08 e.V.