Wenig glücklich über die Strafen, aber am Ende zufrieden mit ihrem Spiel: In der Rugby-Regionalliga NRW Westfalen haben die Ibbenbürener Pirates ihren Gegner Bielefeld 40:0 besiegt.

Einen wichtigen Sieg feierten Rugby Pirates Ibbenbüren am Wochenende in der Regionalliga NRW Westfalen. Die Mannschaft von Spielertrainer Ian Creese sammelte damit wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

Auf dem tiefen Boden am Rondell im Ibbenbürener Sportzentrum Ost machten die Gastgeber gleich von Beginn an klar, dass sie gewillt waren, die Punkte in der Heimat zu halten. Das ist umso erwähnenswerter, da die Gastgeber verletzungs- oder krankheitsbedingt auf Dirk Winkler, David Creese, Stephan Korf und Simon Finke gleich vier Spieler ersetzen mussten. Trotz des Einsatzes von Spielern aus dem 1. Queens Dragon Guards-Regimentes der britischen Armee spielten die Gastgeber von Beginn an mit einem Spieler weniger.

Und doch hatten sie die Partie fest in der Hand. Schon nach vier Minuten sorgte Colin Bundy Brett mit dem ersten erfolgreichen Try (Platzieren des Balls hinter der gegnerischen Torlinie) für eine 5:0-Führung. Schlussmann Nick Sterry (Queens Dragon-Guards) erhöhte mit einer Conversion (Kick des Rugby-Ei durch die Stangen) auf 7:0. Auch danach waren die Gastgeber das spielbestimmende Team und kamen noch zwei Mal durch Norman Ziwita und Kieran Welfoot in aussichtsreiche Situationen, wurden aber vom Unparteiischen Matt Newmann wegen double movements zurückgepfiffen.

Danach wurde das Tempo des Spiels durch verschiedene Bestrafungen immer geringer und die Partie verflachte zusehends, ehe es Kieran Welfoot in der 36. Minute schaffte, das Ei durch die Bielefelder Abwehrreihe zu tragen und erneut Nick Sterry aus Welfoots Tray mit einer Conversion ein 14:0 machte – die Gastgeber waren schon zur Halbzeit eindeutig auf der Siegerstraße. Allerdings mahnte der Schiedsrichter schon in der Halbzeit, dass der nächste verwarnte Spieler aufgrund der hohen Zahl an schon ausgesprochenen Strafen Gelb sähe – und das bedeutet im Rugby einen zehnminütigen Besuch der Strafbank. Die Pirates machten aber weiter Druck und gingen durch einen weiteren Try 19:0 in Front, obwohl Sterry diesmal die Conversion verfehlte (43.).

In der 49. Minute erwischte es dann aber den Ibbenbürener Philipp John Rumbelow, der mit Gelb in die Strafbox musste. Doch auch mit zwei Mann weniger blieb das Momentum bei den Pirates. Nick Sterry gelang ein Try, den er selbst mit einer Conversion zu sieben weiteren Punkten ausbaute – 26:0 nach 57 Minuten und einen Bonuspunkt für den vierten erfolgreichen Try. Als Rumbelow nach seiner Strafzeit aufs Feld zurückkehrte, erwischte es mit Norman Ziwita den zweiten Ibbenbürener Spieler mit einer Gelben Karte. Es blieb beim Kräfteverhältnis von 13:15 Spielern. Doch obwohl die tapferen Ostwestfalen alles probierten, gelang es ihnen auch mit zwei Spielern mehr auf dem Feld nicht, die Linie der Pirates zu gefährden.

Im Gegenteil – ein Geistesblitz von Scrumhalf Simon Sudlow sorgte für den nächsten erfolgreichen Try. Nick Sterry schraubte das Resultat per Conversion auf 33:0. In der Schlussphase kassierten auch die Gäste Gelb. Und in der ersten Phase personellen Gleichstands zeigte Welfoot noch einmal seine ganze Klasse in der Endzone und holte per Try vier weitere Punkte. Auch Sterry zeigte sich sicher und verwandelte die Conversion zum 40:0-Endstand (76.).

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